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Diotima bei Platon


Diotima ist eine literarische Figur Platons, eine Seherin aus Mantinäa, die als Lehrerin Sokrates' beschrieben wird, der von ihr auf dieselbe maieutische (Mäeutik) Weise befragt worden ist, wie er sie in seinen Unterredungen selber anwendet. Weiterhin wird sie im Symposion als Belehrerin des Sokrates über die Natur des Eros genannt (Symposion 201d). Das Lehrgespräch mit ihr gibt Sokrates in jenem Dialog wieder.

Pflegte Sokrates den Blick in die Details der Dinge der Welt, so galt Diotimas Schauen dem Ganzen. Wo der eine die Veränderbarkeit der Welt in den Blick nahm, sah Diotima auf die eigene Wandelbarkeit. „Erst wenn du die Dynamik der Antriebe und Begierden verstehst, verstehst du auch die Wandelbarkeit des Selbst.“

Andere literarische Figuren namens Diotima

Von Friedrich Hölderlin wurde die Figur der Diotima wieder aufgegriffen (siehe auch Susette Gontard).

Diotima ist auch eine Hauptfigur in Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften".

Siehe auch


Diotima (Asteroid)

Weblinks


http://www.interment.de/kairosundkaos/Essays_L/diotima3.htm

Griechische Philosophie | Literarische Figur | Antike (Literatur) | Literatur (19. Jh.)

Diotima | Diotima | Diotima | דיוטימה

 

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