Dimitri Todorov (* 1947 in Graz) war der erste Bankräuber der deutschen Nachkriegsgeschichte, der in Begehung der Tat Geiseln nahm.
Nach Verhandlungen mit der Polizei wurden gegen 23 Uhr die geforderte Summe und ein Fluchtfahrzeug bereitgestellt. Als Rammelmayer daraufhin mit einer Geisel die Bank verließ, eröffneten Scharfschützen das Feuer und verwundeten Rammelmayer tödlich. Bei dem Schusswechsel wurde die Geisel ebenfalls tödlich getroffen. Ob von der Polizei oder von Rammelmayr, steht bis heute nicht fest.
Als die Polizei anschließend das Gebäude stürmte, feuerte Todorov aus seiner Maschinenpistole. Er wurde schließlich unter einem Schreibtisch dingfest gemacht, unter dem er sich versteckt hatte.
Todorov war 22 Jahre lang inhaftiert, bevor er vorzeitig entlassen wurde. Gerhard Mauz kommentierte das Strafmaß seinerzeit im Spiegel mit den Worten: Wo der Wille zum Lebenslang ist, findet sich auch ein Weg.
Mann | Österreicher | Krimineller | Autor | Geboren 1947
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