article

Wappen Karte
Dillingdonau.jpg Karte_dillingen_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Geografische Lage:
Höhe: 427 m ü. NN
Fläche: 75,59 km²
Einwohner: 18.729 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 247 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89407
Vorwahl: 09071
Kfz-Kennzeichen: DLG
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 125
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Königstraße 37/38
89407 Dillingen
Website: www.dillingen-donau.de
Politik
Oberbürgermeister: Hans-Jürgen Weigl (SPD)

Dillingen an der Donau (amtliche Bezeichnung: Dillingen a.d.Donau) ist Große Kreisstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Geografie


Dillingen liegt nahe der Grenze zu Baden-Württemberg am Nordufer der Donau im Donauried.

Geschichte


Die Ursprünge der Stadt Dillingen lassen sich bis auf eine alemannische Siedlung zurückverfolgen. Aus Wittislingen kommend ließen sich die späteren Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren Burg zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen an der Donau wurde. Dillingen an der Donau fiel 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg und war spätestens ab dem 15. Jahrhundert bis zur Säkularisierung 1803 Residenzstadt der Bischöfe von Augsburg. 1551 erfolgte die Gründung der Universität durch den Augsburger Bischof Kardinal Otto Truchseß von Waldburg. 1802/3 kam die Stadt zu Bayern. Die Universität wurde in ein Institut zur Ausbildung katholischer Theologen umgewandelt. 1862 wurde das Bezirksamt Dillingen an der Donau gegründet. 1972 entstand der Landkreis Dillingen an der Donau in seiner heutigen Form.

Eingemeindungen

Zur Stadt Dillingen an der Donau gehören folgende Ortsteile: Donaualtheim, Fristingen, Hausen, Kicklingen, Schretzheim und Steinheim.

Politik


Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
  • CSU: 8 Sitze
  • SPD/Freie Bürger: 6 Sitze
  • Schretzheimer Liste: 2 Sitze
  • Wählergemeinschaft Steinheim: 2 Sitze
  • Wählervereinigung Kicklingen: 2 Sitze
  • Wählerschaft Fristingen: 1 Sitz
  • Bürgergemeinschaft Hausen: 1 Sitz
  • Freie Bürger: 1 Sitz
  • Allgemeine Wählerliste Donaualtheim: 1 Sitz
Oberbürgermeister ist seit 1984 Hans-Jürgen Weigl (SPD/Freie Bürger).

Sehenswürdigkeiten


  • Basilika St. Peter, dreischiffige Hallenkirche mit Baubeginn 1619, gebaut auf Fundamenten von Vorgängerkirchen, die aus dem 13. und 15. Jahrhundert stammen. 1979 wurde die Kirche zur päpstlichen Basilica minor erhoben.
  • Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in der ehemaligen Universität mit Jesuitenkolleg mit dem Goldenen Saal
  • Studienkirche, Renaissance-Bau mit Rokoko-Ausstattung. Die Kirche war Teil der ehemaligen Universität und war Weihestätte für die Priester des Bistums Augsburg.
  • Klosterkirche der Franziskanerinnen, Kleinod des beginnenden Rokoko, Wessobrunner Stuck
  • Schloss, ehemaliger Sitz der Augsburger Fürstbischöfe, älteste Teile aus der Stauferzeit, Ensemble verschiedener Baustile, umfassend restauriert
  • Königstraße, zentraler Straßenzug mit Mitteltorturm, Rathaus und gut erhaltenem historischen Straßenbild, u.a. Stadt- und Hochstiftsmuseum

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die Bundesstraße 16 führt durch Dillingen. Die Stadt hat einen Bahnhof und liegt an der Donautalbahn (UlmDonauwörth). Der Donauradwanderweg führt durch die Stadt.

Öffentliche Einrichtungen

  • 6 Kindergärten im Stadtgebiet
  • Studienbibliothek (darunter Bestände der ehem. fürstbischöflichen Bibliothek)
  • Stadtbücherei
  • Krankenhaus St. Elisabeth
  • Ökumenische Sozialstation
  • Heilig Geist Stift (Senioren- und Pflegeheim)
  • Regens-Wagner-Stiftung

Bildung

Behörden

  • Die Luitpold-Kaserne am östlichen Stadtrand beherbergt das Führungsunterstützungsbataillon 292 sowie die 8./Bataillon Elektronische Kampfführung der Bundeswehr.

Persönlichkeiten


Städtepartnerschaften


Patenschaft


1988 wurde die Patenschaft für die vertrieben Deutschen aus der Stadt Hostau im Böhmerwald übernommen.

Weblinks


Ort in Bayern | Landkreis Dillingen an der Donau | Ehemaliger Residenzort in Bayern

Dillingen, Bavaria | Dillingen an der Donau (stad) | Dillingen | Dillingen

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Dillingen an der Donau".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld