| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Dillenburg.png | KarteDillenburg.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Gießen |
| Landkreis: | Lahn-Dill-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 233 m ü. NN |
| Fläche: | 83,88 km² |
| Einwohner: | 24.533 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 292 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 35661–35690 (alt: 6340) |
| Vorwahl: | 02771 |
| Kfz-Kennzeichen: | LDK |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 32 006 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstraße 7 35683 Dillenburg |
| Website: | www.dillenburg.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@dillenburg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Michael Lotz (CDU) |
Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.
Vom Schloss aus im Exil organisierte der in Dillenburg geborene Wilhelm von Oranien den Widerstand der Niederlande gegen Spanien (1567-1572), was heute noch das niederländische Königshaus zu regelmäßigen Besuchen in der Stadt veranlasst. Das Land wurde durch einen Präsidenten der Regierung des Hauses Nassau-Dillenburg verwaltet. Einer der letzten Präsidenten war Georg Ernst Ludwig Frhr. von Preuschen v. u. z. Liebenstein (* 1727 in Diethardt; † 1794 Bad Ems). Im Siebenjährigen Krieg wird das Schloss zerstört (1760), aus den Resten wird die Wilhelmstraße erbaut, 1875 wird der Wilhelmsturm, heute Wahrzeichen Dillenburgs, auf dem Schlossberg vollendet. Die Kasematten unter dem ehemaligen Schloss gehören zu den größten unterirdischen Verteidigungsanlagen in Europa. Sie sind teilweise wieder freigelegt und in einem Rundgang begehbar.
Im 19. Jahrhundert hält mit dem Bau der Bahnstrecke Gießen - Köln, die Sieg-Dill-Strecke genannt wird, und der Nutzung der an Lahn, Dill und Sieg gefundenen Eisenerze die industrielle Revolution Einzug. Zahlreiche Betriebe des Berg- und Hüttenwesens und der Metallverarbeitung entstehen in der Region. In dieser Zeit wurden auch viele von Dillenburg ausgehenden Nebenstrecken gebaut u.a. nach Gönnern und Ewersbach. Diese Strecken sind mittlerweile wieder stillgelegt worden. Die Strecke nach Gönnern wurde bereits 1987 stillgelegt und komplett zurückgebaut. Auch das in der Dampflokzeit für die vielen Nebenstrecken notwendige Bahnbetriebswerk wurde 1983 geschlossen.
Im Zweiten Weltkrieg wird Dillenburg mit seinem heute stillgelegten Rangierbahnhof zum Ziel alliierter Bombenangriffe. Die Erzförderung wird jedoch zunehmend unrentabel und 1968 stellt der letzte Hochofen im Stadtteil Oberscheld seinen Betrieb ein. Alle zwei Jahre veranstaltet das Hessische Landgestüt die Dillenburger Hengstparade, jährlich finden dort ein Ein-Spänner-Turnier und diverse Pferdeschauen statt. Seit 1975 wird jährlich die Dillenburger Bachwoche und seit 1978 das Jazzweekend durchgeführt. Außerdem wird jedes Jahr im Sommer die sogenannte Aquarena-Nacht durchgeführt, mit Party, grandiosem Feuerwerk und Einkaufsnacht von 0.00 Uhr bis 05.00 Uhr morgens.
Im Jahr 2007 wird als Ortsumgehung der B277 der Schlossbergtunnel eröffnet, der unterhalb des Schlossberges die historische Fachwerkaltstadt umgeht und zu den größten Tunnelprojekten innerhalb Deutschlands gehört.
Persönlichkeiten, die in Dillenburg wirkten
Ort in Hessen | Lahn-Dill-Kreis | Nassau | Ehemaliger Residenzort in Hessen | Dillenburg | Dillenburg (stad)
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