| Wappen | Karte | - bgcolor="#FFFFFF" |
- | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Distrikt: | Luxemburg | - bgcolor="#FFFFFF" | Kanton: | Esch-sur-Alzette | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 2215 ha | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 20.157 | - bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 50,01% | - bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.differdange.lu | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Wahlsystem: | Proporzwahl | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Claude Meisch (DP) | - bgcolor="#FFFFFF" | 1. Schöffe: | Jeannot Logelin(Déi Gréng) | - bgcolor="#FFFFFF" | 2. Schöffe: | Carlo Bernard (DP) | - |
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Mit der Entdeckung von Eisenerzvorkommen und der damit einhergehenden Eisen- und Stahlindustrie begann für Differdange und die gesammte Minette Region in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Industrielle Aufschwung. Anfangs im Tagebau, später in Bergwerken, wurde die Minette abgebaut in den Hütten verarbeitet. Mit den neu entstandenen Arbeitsplätzen stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde rasant an. Anfangs kamen die Arbeiter aus Luxemburg (vor allem aus dem Ösling), doch bereits nach kurzer Zeit musste man auf Arbeitskräfte aus dem Ausland zurückgreifen. Diese kamen zu Beginn aus den Nachbarländeren, später massiv aus Polen und Italien.
Nach der Stahlkrise der 70er Jahre wurde die Produktion zurückgefahren und viele Arbeiter mussten entlassen werden. Obwohl sich die Lage in den letzten Jahren gebessert hat, haben die Minette Gemeinden bis heute an den Folgen der Krise zu leiden.
Seit 1968 ist im Schloß von Differdange eine Zweigstelle der Miami University untergebracht.
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