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Wappen Karte
Wappen_Dietzenbach.png
Wappenbeschreibung
Karte_Dietzenbach_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Geografische Lage:
Höhe: 135 m ü. NN
Fläche: 21,67 km²
Einwohner: 34.794 (1. Januar 2004)
Bevölkerungsdichte: 1.606 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 63128
Vorwahl: 06074
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 001
Stadtgliederung:
Adresse der
Stadtverwaltung:
Offenbacher Str. 11
63128 Dietzenbach
Offizielle Website: www.dietzenbach.de
E-Mail-Adresse: info@dietzenbach.de
Politik
Bürgermeister: Stephan Gieseler
Dietzenbach.Stadtansicht.vom.Wingertsberg.jpg Dietzenbach ist die Kreisstadt des Kreises Offenbach und liegt ungefähr 12 Kilometer südöstlich von Frankfurt am Main an der Bieber. Die heutige Stadt war vor dem Zweiten Weltkrieg ein bäuerliches Dorf mit nicht ganz 4000 Einwohnern, erfuhr aber nach 1945 einen wesentlichen Bevölkerungszuwachs durch Flüchtlinge. Seit den 1970er Jahren wuchs Dietzenbachs Bevölkerung rasant bis heute auf etwa 34.800 (Anfang 2004) Menschen an. Knapp ein Drittel der Bewohner stammen aus über hundert Nationen außerhalb Deutschlands. Landwirtschaftliche Strukturen sind heute in Dietzenbach nicht häufig zu sehen. 2001 war Dietzenbach Veranstaltungsort des Hessentages.

Geografie


Nachbargemeinden

Dietzenbach grenzt im Norden an die Stadt Heusenstamm, im Osten an die Stadt Rodgau, im Süden an die Stadt Rödermark, sowie im Westen an die Stadt Dreieich.

Stadtgliederung

Steinberg
Steinberg ist ein Stadtteil der hessischen Kreisstadt Dietzenbach. In Steinberg befinden sich Teile des Gewerbegebiets Nord, die Kindertagesstätten 3, 5 und 11, das Seniorenzentrum Siedlerstraße, sowie die 4 Schulen Astrid-Lindgren-Schule (Grundschule), Regenbogenschule (Grundschule), Helen-Keller-Schule (Sonderschule) und Heinrich-Mann-Schule (Schulformbezogene Gesamtschule mit gymn. Oberstufe). Zudem gibt es ein Sportgelände an der Limesstraße. Im Zentrum befindet sich das Einkaufs-Zentrum Steinberg. In Steinberg leben knapp 12.000 Menschen.

Hexenberg
Hexenberg ist ein Stadtteil von Dietzenbach. Er ist nach der höchsten Erhebung im Landkreis Offenbach benannt.

Altstadt
In der Dietzenbacher Altstadt sind noch zahlreiche Fachwerkhäuser erhalten. Außerdem befindet sich das Dietzenbacher Heimatmuseum in der Altstadt.

Spessartviertel (ehem. Starkenburgring)
Der Stadtteil, der direkt an die Altstadt angrenzt, ist ein Viertel mit reiner Hochhausbebauung. Ursprünglich als Luxusviertel geplant, stellen die sozialen Probleme dort die Stadt heute vor größere Herausforderungen.

Geschichte


Der Ort Dietzenbach wird um das Jahr 1210 erstmals urkundlich in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Patershausen als Dicenbah erwähnt. Die später verwüsteten Siedlungen Ippingshausen und Richolshausen lagen im frühen Mittelalter in der heutigen Dietzenbacher Gemarkung.

1545 wurde durch die Grafen von Hanau, welche seit einigen Jahrhunderten Landesherren in Dietzenbach waren, der Protestantismus eingeführt. Als die Grafen von Hanau 1736 ausstarben stritten sich die Landgrafen von Hessen-Darmstadt und die von Hessen-Kassel um die Herrschaft über Dietzenbach.

Das Amt Schaafheim kam 1773 mit dem ihm zugehörigen Dietzenbach an Hessen-Darmstadt. Durch die Aufteilung der Rödermark 1818 erhielt der Ort seinen Gemeindewald. 1821 wurde das Amt Schaafheim aufgelöst und Dietzenbach kam zum Landratsbezirk Langen. Schon 1832 wurde Dietzenbach aber dem Kreis Offenbach zugewiesen.

Im Jahre 1898 wurde die Eisenbahn über Offenbach, Bieber und Heusenstamm nach Dietzenbach eingeweiht und der Bahnhof errichtet, der heute von der S-Bahn Rhein-Main genutzt wird.

Ein britischer Luftangriff verursachte 1941 schwere Schäden im Ort.

Dietzenbach erhielt 1970 Stadtrechte. Seit 2002 ist Dietzenbach Sitz des Kreises Offenbach.

Einwohnerentwicklung

1834 hatte Dietzenbach 3695 Einwohner. 100 Jahre später, 1939, waren es 3695. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1950 lebten 4711 Menschen in der Gemeinde. 1961 waren es bereits 6303. Nachdem in den 1960er Jahren umfangreiche Neubaugebiete errichtet wurden lebten 1970 12.449 Einwohner in der Stadt Dietzenbach. 1983 sind es 25.500 und 1997 33.015 Einwohner, darunter 30 Prozent mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit.

Verkehr


Dietzenbach ist seit Ende 2003 mit der Linie S 2 an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Die Stadt bildet den Streckenabschluss der Trasse Niedernhausen - Hofheim - Frankfurt - Offenbach - Dietzenbach. Außerdem verfügt Dietzenbach über ein eigenes Stadtbusnetz mit zentralem Busbahnhof an der S-Bahn-Haltestelle „Dietzenbach Mitte“. Über die B 459 sind die Autobahnen A3 und A661 über die Anschlussstelle Offenbach in wenigen Minuten zu erreichen.

Politik


Stadtverordnetenversammlung

Bei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
CDU 19 Sitze
SPD 11 Sitze
Bürger für Dietzenbach - Freie Wählergemeinschaft 5 Sitze
Grüne 4 Sitze
FDP 2 Sitze
Dietzenbacher Liste 2 Sitze
REP 1 Sitz
ödp 1 Sitz

Wappen und Flagge

Blasonierung: Auf rotem Schild läuft ein silberner Schrägbalken mit blauem Wellenband von links oben nach rechts unten. In den beiden Feldern sind jeweils ein Ast goldene Trauben mit zwei grünen Blättern dargestellt.

Symbolik: Die Trauben erinnern an die Weinbautradition in Dietzenbach. Bis ins 18. Jahrhundert und wieder seit den 1960er Jahren wurde und wird am Wingertsberg Wein angebaut. Das blaue Band bezieht sich auf den Namen Dietzenbach, aus dem althochdeutschen als murmelnder Bach oder Bach des Dietz interpretiert (vergl. hierzu „775 Jahre Dietzenbach“, herausgegeben vom Magistrat Dietzenbach). Das heutige Dietzenbacher Wappen wurde 1957 von den Dietzenbacher Gemeindevertretern beschlossen und vom damaligen Hessischen Innenminister Schneider genehmigt.

Flagge: Die Dietzenbacher Flagge besteht aus zwei schmaleren blauen Außenbahnen welche die breitere gelbe Innenbahn rahmen. Auf der Innenbahn ist das Dietzenbacher Wappen aufgebracht.

Söhne und Töchter der Stadt


Partnerstädte


Weblinks



Ort in Hessen

Dietzenbach | Dietzenbach

 

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