Dietmar Gerhard Bartsch (* 31. März 1958 in Stralsund) ist ein deutscher Politiker der Linkspartei.PDS.
Seit 2004 ist Bartsch Geschäftsführer der Tageszeitung Neues Deutschland.
Für die Bundestagswahl 2002 war er Wahlkampfleiter der PDS, und zusammen mit Gabi Zimmer, Petra Pau und Roland Claus einer der vier Spitzenkandidaten auf Bundesebene. Als die PDS an der 5%-Hürde scheiterte und nur mit zwei Direktmandaten einzog, forderten seine innerparteilichen Gegner seinen Rücktritt als Bundesgeschäftsführer. Er scheiterte dann auch auf dem Geraer Parteitag im Oktober 2002 mit seiner geplanten Kandidatur für als Bundesgeschäftsführer, die er zurückzog, nachdem Gabi Zimmer zuvor als Parteivorsitzende bestätigt wurde. Sein Nachfolger wurde Uwe Hiksch.
Für Aufsehen sorgte direkt im Anschluss die sogenannte Wachbuchaffäre, bei der Dietmar Bartsch dem stellvertretenden PDS-Bundesvorsitzenden Diether Dehm vorwarf, bei ihm eine Taschenkontrolle durchführen lassen zu wollen, als er sein Büro in der Bundesgeschäftsstelle verließ. Im Oktober 2005 wurde er vom Parteivorsitzenden Lothar Bisky erneut als Bundesgeschäftsführer vorgeschlagen und im Dezember 2005 vom Bundesparteitag wieder in dieses Amt gewählt.
Im Wahlkreis "Stralsund - Rügen - Nordvorpommern", in dem 2005 Angela Merkel gewonnen hatte, eröffnete Bartsch im Dezember 2005 sein Bürgerbüro in der Hansestadt Stralsund.
Mann | Deutscher | SED-Mitglied | Linkspartei-Mitglied | Bundestagsabgeordneter | Politiker (Mecklenburg-Vorpommern) | Geboren 1958
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