Dieter Hoeneß (* 7. Januar 1953 in Ulm) ist ein deutscher ehemaliger Profi-Fußballer. Er ist seit 1997 Manager des Bundesligavereins Hertha BSC Berlin.
Wie sein Bruder Uli Hoeneß lernte Dieter sein Fußballhandwerk beim VfB Ulm. Kurze Zeit später wechselte er zum SSV Ulm 1846. 1977 kam er zum VfB Stuttgart, bevor er 1979 zum FC Bayern München wechselte. Während seiner Zeit in München war der bullige Mittelstürmer Hoeneß wegen seiner Torgefährlichkeit gefürchtet. Außerdem galt er als Kämpfernatur. Diesen Ruf festigte er noch, als er im DFB-Pokalfinale 1982 nach einem Zusammenprall mit dem Nürnberger Alois Reinhardt trotz einer Platzwunde am Kopf mit einem Verbandsturban noch fast eine Stunde weiterspielte und sogar ein Kopfballtor erzielte. 1987 beendete Hoeneß seine Karriere. Im Anschluss wurde er PR-Manager beim Computer-Hersteller Commodore. Von 1990 bis 1995 war er Manager des VfB Stuttgart, 1996 nahm er den Posten des Generalbevollmächtigten eines TV-Unternehmens an und wurde gleichzeitig Vizepräsident der Hertha BSC. Im April 1997 beendete er sein Engagement für die Fernseh-Unternehmung und ist seit diesem Zeitpunkt Manager bei Hertha.
Dieter Hoeneß war vor allem als Torjäger gefürchtet. Seine Spezialität waren Kopfball-Tore. Hoeneß ist verheiratet und hat zwei Söhne: Benjamin (* 1979) und Sebastian (* 1982). Während seiner Fußballkarriere machte Hoeneß 1973 sein Abitur und begann in Tübingen ein Lehramtsstudium in den Fächern Englisch, Geografie und Sport, das er jedoch nach sieben Semestern abbrach.
als Spieler
im Management
als Spieler
als Manager
Mann | Fußballspieler (Deutschland) | Fußball-Funktionär | Geboren 1953 | Deutscher
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