Dieter Eilts (* 13. Dezember 1964 in Upgant-Schott) war ein erfolgreicher deutscher Fußballspieler.
Der Ostfriese Eilts gilt als Paradebeispiel eines deutschen Fußballarbeiters im defensiven Mittelfeld. Er begann seine Fußballer-Laufbahn beim SV Hage (Ostfriesland). Eilts bestritt von 1985 bis 2002 390 Bundesligaspiele für den SV Werder Bremen und erzielte dabei 7 Tore. Mit den Bremern wurde er 1988 und 1993 zweimal Deutscher Meister, gewann den DFB-Pokal 1991, DFB-Pokal 1994 und den DFB-Pokal 1999 und gewann 1992 den Europapokal der Pokalsieger.
Wegen seiner Ähnlichkeit mit dem brasilianischen Nationalspieler Alemao wurde er auch Ostfriesen-Alemao genannt.
Seit 1993 gehörte Dieter Eilts zum weiteren Kreis der Nationalmannschaft. Der Durchbruch im schwarz-weißen Dress gelang ihm in der Saison 1995/1996. Bei der Fußball-Europameisterschaft 1996 in England galt er als wesentliche Stütze, die den Europameistertitel für Deutschland errang. Ohne den so genannten Staubsauger Eilts im Rücken wäre Matthias Sammer nicht der beste Spieler des Turniers geworden. Insgesamt bestritt Eilts bis 1997 31 Länderspiele ohne je ein Tor geschossen zu haben, jedoch mit der Gewissheit, viele Gegentore verhindert zu haben.
Am 8. Mai 2003 gab der DFB bekannt, dass Eilts ab dem 1. Juli 2003 das Traineramt der deutschen U19-Nationalmannschaft bekleiden wird. Seit dem 6. August 2004 ist er Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft.
Mann | Deutscher | Fußballspieler (Deutschland) | Fußballtrainer | Geboren 1964 | Ostfriese | Fußballeuropameister
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