Diepold III. von Vohburg († 8. April 1146) aus dem Haus der Ratpotonen war der älteste Sohn des Diepold II. von Vohburg, Markgraf im Nordgau, und der Liutgard von Zähringen.
Er wurde im Jahr 1093 Markgraf, 1118 Markgraf von Nabburg, um 1120 Markgraf von Vohburg, 1144 Markgraf von Cham. Er gründete 1119 das Kloster Reichenbach, 1133 das Kloster Waldsassen und war Vogt von St. Paul in Regensburg.
Diepold III. von Vohburg ist vor allem bekannt als erster Schwiegervater des späteren Kaisers Friedrich Barbarossa. Die Ehe zwischen Diepolds Tochter Adela oder Adelheid, der Erbin des Egerlandes, und dem jungen Staufer wurde vor dem 2. März 1147 in Eger geschlossen, aber im März 1153 in Konstanz nach sechs kinderlosen Jahren wieder geschieden.
Die zweite Ehe ging er mit Kunigunde von Beichlingen aus dem Haus Northeim ein, einer Tochter des Grafen Kuno, Witwe des Wiprecht III. Graf von Groitzsch. Aus dieser Ehe stammen wohl die spätere Ehefrau Barbarossas, sowie mit Sicherheit vier weitere Kinder:
Seine dritte Ehe schloss er mit Sophia, der Schwester eines ungarischen Grafen namens Stephan; aus dieser Ehe stammt sein jüngster Sohn:
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"Diepold III. von Vohburg".
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