Jeder Isolator ist ein Dielektrikum. Da in einem Isolator die Ladungsträger nicht frei beweglich sind, werden sie durch ein äußeres elektrisches Feld polarisiert. Dabei wird zwischen zwei Arten der Polarisation unterschieden:
Die Kapazität C eines Kondensators hängt im wesentlichen vom verwendeten Dielektrikum, der Plattenfläche A und dem Abstand d der Platten zueinander ab, für einen Plattenkondensator gilt:
Je höher die Dielektrizitätszahl ist, desto mehr Energie kann in dem elektrischem Feld zwischen den Platten eines Kondensators gespeichert werden.
Eine weitere charakteristische Größe eines Dielektrikums ist dessen Durchschlagsfestigkeit, d. h. ab welcher Spannung das Dielektrikum seine Isolationseigenschaften verliert und es zu Überschlägen zwischen den Kondensatorplatten kommt.
Der Isolator zwischen den Leitern eines Koaxialkabels wird ebenfalls als Dielektrikum bezeichnet und bestimmt wesentlich die Eigenschaften der Leitung.
Außerdem wird ein Dielektrikum bei Funkenerosionsmaschinen verwendet. In diesem Fall ist es eine Flüssigkeit, die verhindert, dass die Funken der Elektrode zu weit überspringen.
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