Diedrich Diederichsen (* 1957 in Hamburg), Kulturwissenschaftler und -journalist, gilt als wichtigster deutscher Poptheoretiker.
"Seine Gedanken und Texte über Zeitgeist, Musik und Politik feiern seine Fans als heilige Schriften der Popkultur" (Der Tagesspiegel).
Diederichsen war nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Linguistik 1979 - 1983 Redakteur der Musikzeitschrift Sounds und 1985 - 2000 Redakteur bzw. Herausgeber der Popkultur-Zeitschrift Spex. In den 1980ern schrieb er regelmäßige Beiträge für Spiegel und konkret. Für den Musikexpress verfasste er Kritiken unter dem Pseudonym Stefan Svoboda. Seit den 1990er Jahren schreibt er vorwiegend für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen, u. a. für die taz, die Frankfurter Rundschau, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, den Tagesspiegel die Süddeutsche Zeitung und Jungle World, außerdem für Fachzeitschriften wie Texte zur Kunst und Theater heute.
Daneben war er Anfang der 1980er Mitglied der Bands LSDAP/AO, Nachdenkliche Wehrpflichtige und Flying Klassenfeind.
Seit 1992 arbeitet er als Hochschullehrer an der Merz Akademie in Stuttgart und unter anderem in Pasadena, Weimar, Wien, Bremen und München.
Mann | Deutscher | Journalist | Geboren 1957
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