article

Die toten Augen von London ist die sechste deutsche Edgar-Wallace-Verfilmung der Nachkriegszeit. Erstmals führte Alfred Vohrer bei der erfolgreichen Krimiserie Regie und landete damit einen Volltreffer. Der Film entwickelte sich zum bis dahin erfolgreichsten Wallace-Film und Alfred Vohrer sollte mit insgesamt 14 Edgar-Wallace-Streifen zum einflussreichsten Regisseur der Serie werden. Der Film basiert auf dem Roman The Dark Eyes of London von Edgar Wallace.

Handlung


Inspektor Larry Holt von Scotland Yard glaubt nicht mehr an einen Unfall, als die Polizei nach einer Nebelnacht zum wiederholten Male einen alten Mann aus der Themse fischt. Seine Vermutung, dass die "toten Augen von London" - eine Verbrecherbande blinder Hausierer - wieder aktiv sind, scheint sich diesmal eindeutig zu bestätigen.

Zusammen mit seinem Assistenten Sunny und der ehemaligen Blindenpflegerin Nora Ward macht der sich auf die Suche nach dem einstigen Kopf der Bande, dem „blinden Jack“. Dabei geraten sie nicht nur in ein düsteres Blindenheim unter der Leitung von Reverend Dearborn, sondern auch an den zunächst ehrenwert erscheinenden Rechtsanwalt Stephan Judd, bei dem alle Ermordeten versichert waren.

Kritiken


Gegenüber dem "Grünen Bogenschützen" gibt es in den "Toten Augen" etwas mehr Schauer und etwas weniger Humor; aber es ist dennoch eine recht ansprechende Mischung, und die Regie Alfred Vohrers (Kamera: Karl Löb) operiert geschickt mit optischen und akustischen Assoziationsüberblendungen; der Schnitt hat Rhythmus.

Sonst ist die Mischung aus penibel erdachten Gänsehaut-Effekten, Sex und Humor kaum originell, weil als altbekanntes Wallace-Schema schon hinreichend strapaziert.

Weblinks


Filmtitel Kriminalfilm | Edgar Wallace | Literaturverfilmung | Deutscher Film | Filmtitel 1960

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Die toten Augen von London".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld