Die fünfte Frau (schwed. Den femte kvinnan) ist ein Kriminalroman des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell aus dem Jahr 1996 (dt. 1998). Der Roman ist der sechste Fall des Serienhelden und Kriminalkommissars Kurt Wallander.
1994 werden in Algerien fünf Frauen ermordet - vier sind französische Nonnen, eine ist eine Touristin aus Schweden, die nur zufällig im Kloster zu Gast ist.
Ein Jahr später muss Kommissar Wallander drei grausame und akribisch geplante Morde aufklären,
bei dem es selbst erfahrenen Polizisten einen Schauer über den Rücken jagt. Einen alten Mann findet man aufgespießt in einer Grube, ein zweiter wurde im Wald zwischen zwei Bäumen aufgehängt, das dritte Opfer ertrank in einem See. Die ermordeten Männer sind scheinbar biedere, anständige Bürger - ein Blumenhändler, ein Dichter mit einer Passion für Vögel und ein Forscher - die offensichtlich in keiner Verbindung zueinander stehen. Doch Wallander findet eine Parallele: Alle Getöteten haben Frauen auf furchtbare Art und Weise misshandelt. In letzter Minute gelingt es Wallander und seinen Kollegen spektakulär einen weiteren Mord zu verhindern. Am Ende wird zur Überraschung aller eine weibliche Person gefasst, die ein geheimes Hilfsnetzwerk für misshandelte Frauen aufgebaut hat. Die Mutter der Täterin war vor über einem Jahr in Algerien von unbekannten islamischen Fundamentalisten getötet worden. Dies hatte bei ihr alle Hemmschwellen fallen lassen und sie begann im Alleingang Rache an brutalen Männern zu nehmen. Zum Schluss begeht sie im Polizeigewahrsam Selbstmord und entzieht sich somit dem Gefängnis.
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