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Die Welt als Wille und Vorstellung ist das zweibändige Hauptwerk des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860). Der erste Band erschien 1819 in Leipzig, der zweite folgte ebenda gemeinsam mit dem überarbeiteten ersten Band im Jahr 1844.

Schopenhauer entfaltet in dieser Arbeit ein groß angelegtes System seiner voluntaristischen Metaphysik des Lebens. Diese ist pessimistisch und empirisch wohlbegründet. Er stützt sich unter anderem auf Platon, Berkeley, Hume, Kant und auf die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit, aber auch auf die Upanishaden. Das Werk ist insgesamt durch buddhistisches Gedankengut beeinflusst, was zu dem Zeitpunkt ein Novum in der deutschen Philosophie darstellte.

Am Beginn der Schrift wird dem Leser erklärt, dass das gesamte Werk zweimal gelesen werden müsse, um zur Gänze verstanden zu werden. Unabdingbar für das Verständnis ist zudem laut Schopenhauer die Kenntnis seiner Schrift "Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde."

Literatur


  • Ludger Lütkehaus (Hrsg.): Das Buch als Wille und Vorstellung: Arthur Schopenhauers Briefwechsel mit Friedrich Arnold Brockhaus, München 1996, ISBN 3-406-40956-3 – Friedrich Arnold Brockhaus verlegte 1818 den ersten Band von Schopenhauers Die Welt als Wille und Vorstellung. Der Quellenband dokumentiert den konfliktbeladenen Briefwechsel zwischen dem Autor und seinem Verleger, sowie – nach Brockhaus' Tod im Jahr 1823 – zwischen Schopenhauer und dem von Heinrich Brockhaus weitergeführten Verlag „F. A. Brockhaus“ (heute: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus).

Philosophisches Werk

Светът като воля и представа | The World as Will and Representation | Il mondo come volontà e rappresentazione

 

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