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Die Nibelungen ist ein TV-Film von Uli Edel aus dem Jahr 2004, der Motive und Personen des mittelhochdeutschen Heldenepos Nibelungenlied und Richard Wagners Oper Der Ring des Nibelungen benutzt. Der Film wurde von Tandem Communications produziert und am 29. und 30. November 2004 beim Fernsehsender Sat.1 erstausgetrahlt. Es war der Einschaltquote nach die erfolgreichste Mini-Fernsehserie des Jahres 2004.

Handlung


Nachdem Siegfried den Mord an seinem Vater und seiner Mutter miterlebt hat, wird er von dem Waffenschmied Eyvind aufgezogen. 15 Jahre später begegnete er Brunhilde, der Königin von Island und die beiden verlieben sich ineinander. Er wird jedoch mit Eyvind an den Hof des Königs von Worms Günther gerufen und dort lernt er dessen Tochter Kriemhild kennen und verliebt sich, durch einen Zaubertrank der ihn Brunhilde vergessen lässt, in sie. Durch sein selbstgeschmiedetes Schwert Balmung tötet er den Drachen Fafnir. Durch das Blut des Drachen wird Siegfried fast unverwundbar. So gelangt er an den Schatz der Nibelungen. Als er aus der Drachenhöhle herauskommt wird er von dem Zwerg Alberich angegriffen und nimmt ihm im Tausch für sein Leben eine Tarnkappe ab. Der König will Siegfried mit Kriemhild verheiraten und der König möchte Brunhilde heiraten um seine Macht zu vergrößern. Dazu besiegt Siegfried mit Hilfe seiner Tarnkappe Brunhilde. So kann der König Brunhilde heiraten. Siegfried erzählt Kriemhild dass er und nicht ihr Bruder Brunhilde besiegt hat und gibt ihr den Ring und den Gürtel. Zwischen Brunhilde und Kriemhild kommt es zum Streit, da sich Kriemhild nicht der Königin unterordnen möchte. Kriemhild zeigt der Königin die Insignien der Besiegten vor. Das fasst die Königin als Beleidigung ihrer Ehre auf. Siegfried erzählt dem König in einem Treupackt sein Geheimnis, das er an einer Stelle am Rücken verwundbar ist, welches Hagen belauscht. So kann Hagen Siegfried töten. Krimhild bezeichnet ihren Bruder als Mörder. Der sagt dass es Hagen war woraufhin Hagen den König tötet weil er das Nibelungengold will. Brunhilde tötet daraufhin Hagen indem sie ihm den Kopf abschlägt. Am Ende des Films wird ein Schiff mit dem toten Siegfried gezeigt das verbrannt wird. Brunhilde stösst sich auf dem Schiff ein Schwert in den eigenen Leib. Als das Schiff sinkt, sieht man das es ausserdem mit dem Schatz der Nibelungen beladen ist, und der mit untergeht.

Kritik


Die Nibelungen ist ein sehr zuschauerfreundlicher Film - wie man auch an den hohen Einschaltquoten ablesen kann. Entsprechend fiel auch die Kritik in deutschen Tageszeitungen aus. Der Fim halte sich in vielen Details nicht an die Vorlage, etwa was Siegfrieds oder Hagens Herkunft angeht. Stattdessen mache der Film viele Kompromisse, um den Stoff an die Leinwand anzupassen. Die schauspielerische Leistung vor allem Fürmanns wird aber positiv hervorgehoben, ebenso wie die technische Umsetzung.

Ein Nationalepos ist es nicht geworden, aber spannend allemal! schreibt der Tagesspiegel.

So etwas kommt dabei heraus, wenn das Zauber- und Quotenwort "Fantasy" heißt und diese mit den Drehbuchschreibern komplett durchgeht. ist die Frankfurter Allgemeine überzeugt.

Filmemacher Uli Edel bastelte aus dem faszinierenden Stoff einen leicht verdaulichen Fantasy-Zweiteiler mit Benno Fürmann in der Rolle des Recken Siegfried. meint der Wiesbadener Kurier.

Weblinks


Deutscher Film | Filmtitel | Filmtitel 2004 | Fantasyfilm

Dark Kingdom: The Dragon King | L'Anneau sacré

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Die Nibelungen (2004)".

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