Eine Oper namens Die Bürgschaft gibt es sowohl von Franz Schubert als auch von Kurt Weill.
Die dreiaktige Oper von Schubert basierend auf der gleichnamigen Ballade Die Bürgschaft von Friedrich Schiller blieb Fragment.
Das Werk wurde 1908 einmal in Wien konzertant aufgeführt, bis 2005 jedoch nie szenisch. Im Rahmen des Schiller-Jahres 2005 inszenierte die Friedrich-Schiller-Universität Jena die Bürgschaft neu und ergänzte das Fragment mit Musik von Schubert nach Schiller-Texten.
Die Oper mit Libretto von Caspar Neher wurde am 10. März 1932 an der Städtischen Oper Berlin uraufgeführt. Kurz darauf wurde sie von den Nationalsozialisten verboten und, anders als z. B. die Dreigroschenoper, auch lange Zeit nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr aufgeführt. Sie stellt die erste Weillsche Oper nach dem Bruch mit Bertolt Brecht dar. Inhaltlich hält sich die Oper zum Teil an Johann Gottfried Herders Parabel Der afrikanische Rechtspruch.
Oper (Werk) | Oper in deutscher Sprache | Oper von Kurt Weill
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"Die Bürgschaft (Oper)".
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