Unter Dichtevorteil (englisch economies of density) versteht man in der Mikroökonomie Stückkostensenkungen aufgrund der größeren Ballung von Nachfragern in einem geografischen Raum. Dichtevorteile treten insbesondere in solchen Branchen auf, in denen der Versorgungsweg eine große Rolle in der Kostenstruktur spielt - v. a. also in Netzmärkten wie z. B. Gas, Strom, Post, Verkehr.
Dasselbe gilt auch für andere Branchen: Für einen privaten Autobahnbetreiber bestehen Dichtevorteile in einem höheren Verkehrsaufkommen.
Ein Dichtevorteil als Verbundvorteil ist dann zu beobachten, wenn das zustellende Unternehmen einzelnen Bewohnern der Straße Briefe zustellt und anderen Bewohnern Pakete liefert.
Allerdings können Skalenerträge und Verbundvorteile auch ohne Vorliegen von Dichtevorteilen auftreten - beispielsweise wenn das Zusteller-Unternehmen neue Ortsteile bedient.
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"Dichtevorteil".
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