article Related Topics:
Diadematoida
 

Schatzkammer3, Residenz München.jpg, Schatzkammer München]]

Ein Diadem (von griech. diadema: Stirnbinde) diente in der Antike als schmale Stirnbinde zum Zusammenhalten der Haare (Kopfbinden). Aus der Stirnbinde, die nach einem Sieg getragen wurde, entwickelte sich der Lorbeerkranz (Imperatorreifen), der später aus Metall angefertigt wurde. Die ursprüngliche textile Gestalt der Diadembänder hat sich in der Mitra und Tiara der geistlichen Würdenträger erhalten.

Etymologie


Das Wort ist aus dem lateinischen bzw. griechischen diadema entlehnt. Dies ist vom griechischen dia-dein (umbinden) abgeleitet und bedeutet demnach wörtlich Umgebundenes. Es besteht auch eine Verwandtschaft mit dem Wort demos (Band).

Bacchus


Das bacchische Diadem (Kredemnon) bestand aus einer vielfach gefalteten Binde, die Stirn und Schläfe umgab und hinter dem Kopf geknüpft wurde.

Perser


Bei den Persern war das Diadem um die Tiara oder um den Turban geschlungen und typischerweise in blauer Farbe und weiß durchwirkt gehalten.

Griechen


Einige Götter der Griechen sind mit einem Diadem geschmückt dargestellt, insbesondere Zeus und Hera. Die griechischen Frauen und junge Männer - insbesondere die olympischen Sieger - trugen im Altertum eine Binde im Haar. Die Binde war in hellenistischer Zeit das Abzeichen der Herrscherwürde.

Römisches Reich


Im Römischen Reich kam das Diadem erst später auf. Die ersten Kaiser zogen es vor, kein Diadem zu tragen, um das Volk nicht zu reizen. Erst mit Diokletian kam die Sitte wieder auf. Unter der Regierungszeit Kaiser Konstantins d. G. 325 n. Chr. wurde der Grundstein zur Entwicklung der Krone, die zu Anfang wie eine Stirnbinde aus einer Anzahl gleichbreiter Metallplatten zusammengesetzt war, gelegt. Im 6. Jhd. unter dem Kaiser Justinian d. Gr. wurden sie mit Kopfbügel versehen.

Moderne Zeit


In der heutigen Zeit hat das Diadem an Bedeutung verloren. Die Hochblüte dieses Kopfschmuckes der Damen war in der Zeit der Monarchien.

Kopfbedeckung | Gold

Diadem | Diadem (personal wear) | Diadema | Diadeemi | Diadema | Diadeem | Diadem | Diadem | Diadem | Діадема

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Diadem".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld