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Als Diabetes bezeichnete Krankheiten
Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die dadurch entsteht, dass die Insulinproduktion in den ß-Zellen der Langerhanschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse gestört ist. Die Folge dieser gestörten Insulinproduktion sind erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie).
Diabetes insipidus
Der
Diabetes insipidus entsteht entweder durch eine verminderte Bildung des Hormons
ADH (welches für eine angemessene Wasser-Rückresorption in den Nieren sorgt) in der Hirnanhangdrüse (Diabetes insipidus centralis), oder durch eine verminderte Wirkung oder Anzahl der Rezeptoren in den Sammelrohren der Niere auf dieses Hormon (Diabetes insipidus renalis). Kennzeichnendes Symptom für den Diabetes insipidus ist eine stark gesteigerte Urinausscheidung.
Diabetes renalis
Als Diabetes renalis, auch Diabetes innocens oder Diabetes innocuus, bezeichnet man eine angeborene oder erworbene Störung der Nierenfunktion, die durch eine konstante Ausscheidung von Glukose im Urin beim Nichtvorliegen eines Diabetes mellitus gekennzeichnet ist.
Amindiabetes
Vermehrtes Ausscheiden von Aminen über die Niere
Gestationsdiabetes
Spezielle Form (Typ 4) des Diabetes mellitus. Siehe
Schwangerschaftsdiabetes
Phosphatdiabetes
auch
familiäre hypophosphatämische Rachitis oder
Vitamin-D-resistente Rachitis oder
idiopathisches Debré-de-Toni-Fanconi-Syndrom genannt.
Siehe:
Phosphatdiabetes
Diabetes
Diabète | Diabetes