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Als Devisenmarkt (auch Währungsmarkt) bezeichnet man in den Wirtschaftswissenschaften denjenigen Markt, auf dem Währungen (bzw. auf Währungen lautende Forderungen - so genannte Devisen) gehandelt werden. Auf dem Devisenmarkt bildet sich der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen.

  • Das Angebot stellen die Nettoauslandsinvestitionen dar, also das Angebot an DM (Devisennachfrage). Sie sind unabhängig vom realen Wechselkurs (nur abhängig vom Realzins auf dem Kreditmarkt)
  • Die Nachfrage kommt durch die Nettoexporte zustande, also die Nachfrage nach DM (Devisenangebot)
Aus dem Marktgleichgewicht ergibt sich Nettoexporte = Nettoauslandsinvestitionen

Devisenmarkt und Kreditmarkt hängen über die Auslandsinvestitionen zusammen.

Die Devisen werden hierbei sowohl auf Kassa- als auch auf Terminmärkten gehandelt.

Die Organisation und Abwicklungsmodalitäten des Devisenhandels sind unter Foreign Exchange market (Forex) beschrieben.

Akteure


Die wichtigste Gruppe von Akteuren auf dem Devisenmarkt sind Investoren, die mit ihren Aktivitäten ausschließlich Renditeziele verfolgen. Daneben sind auch Außenhändler auf dem Markt aktiv - entweder zur Absicherung ihrer Geschäfte oder um erhaltene bzw. benötigte Währungswerte zu tauschen. Die dritte Gruppe wichtiger Akteure auf dem Devisenmarkt sind die Zentralbanken, die insbesondere durch Devisenmarktinterventionen in den Markt eingreifen.

Finanzmarktgeschäft | Außenwirtschaft | Währung | Foreign exchange market

 

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