Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist der Dachverband der Landesruderverbände in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Hannover. Der DRV ist der älteste deutsche Sportverband und der mitgliederstärkste Nationalverband des Rudersports (2005).
Zu den Aufgaben des DRV zählt die Interessenvertretung der Ruderer, die Zusammenstellung der Nationalmannschaften und die Koordination der Vereinsarbeit. Sportler, die an nationalen Wettkämpfen teilnehmen wollen, müssen Mitglied in einem dem DRV angehörigen Verein sein.
Der Ruderverband strukturiert sich in Vorstand, Rudertag und Länderrat.
Der DRV wurde am 18. März 1883 von den Vertretern von 34 Rudervereinen im Gürzenich in Köln gegründet. 1912 trat der DRV der FISA bei, beendete die Mitgliedschaft aber bei Kriegsbeginn im Jahr 1914 wieder. Seit 1932 wurden Frauen-Rudervereine in den DRV aufgenommen. Auch die 1934 erneuerte Mitgliedschaft in der FISA dauerte nicht lange an und endete 1939 bereits wieder - abermals bedingt durch Krieg. Im Dezember 1949 erfolgte die Neugründung des DRV in Wetzlar, 1968 wurde die Deutsche Ruderjugend als Jugendorganisation im DRV aus der Taufe gehoben. Mittlerweile ist der DRV auch wieder Mitglied der FISA.
Nach der Wende traten die ostdeutschen Vereine dem DRV im Jahr 1991 bei und es wurde wieder eine gesamtdeutsche Ruder-Nationalmannschaft gebildet.
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"Deutscher Ruderverband".
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