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Der Deutsche Fußball-Verband (DFV) war der Fußballverband der DDR.

Am 3. Juli 1950 konstituierte sich in der DDR der Fachausschuss Fußball. Er wurde 1952 in den Fußball-Weltverband (FIFA) aufgenommen. Die Sektion Fußball der DDR gehörte am 15. Juni 1954 in Basel zu den 29 Gründern der UEFA. Am 17. und 18. Mai 1958 wurde schließlich in Berlin der Deutsche Fußball-Verband (DFV) gegründet. 1. Präsident wurde Kurt Stoph.

Als größte Erfolge des DFV gelten die Teilnahme der Fußballnationalmannschaft der DDR an der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und dem 1:0-Sieg im Spiel gegen die bundesdeutsche Mannschaft, der Gewinn der Olympischen Goldmedaille 1976 in Montréal sowie der Sieg des 1. FC Magdeburg im Europapokal der Pokalsieger 1974.

Höchste Spielklasse im Bereich des DFV war die DDR-Oberliga. Als landesweiter Pokalwettbewerb wurde der FDGB-Pokal ausgespielt.

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde auf einem Außerordentlichen Verbandstag am 20. November 1990 in Leipzig die Auflösung beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren unter dem Dach des DFV in 4.412 Vereinen mit 17.000 Mannschaften 390.000 Mitglieder organisiert. Sie fanden Aufnahme im Deutschen Fußball-Bund und den neu gegründeten Fußballverbänden im Osten Deutschlands.

siehe auch DDR-Fußball

Fußballverband | Sport (DDR) | Deutsche Organisation

 

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