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Der Deutsche Badminton-Verband wurde am 18. Januar 1953 gegründet. Er umfasst 16 Ländesverbände mit etwa 218 000 Mitgliedern in 2700 Vereinen. Seit einer Strukturreform im Jahre 2004 wird der DBV von einem fünfköpfigen Präsidium geleitet, dem der DBV-Präsident vorsitzt.

Gründung


Anlässlich einer Sportartikelmesse in Wiesbaden wurde der Sportartikelkaufmann Fred Haas 1953 vom Verband deutscher Sportgeschäfte beauftragt, Badminton-Werbespiele zu organisieren. Haas lud alle ihm bekannten deutschen Badmintonvereine und -abteilungen ein mit dem Ziel, die 1. Deutschen Meisterschaften im Einzel auszutragen. Diese fanden am 17. und 18. Januar 1953 in der Schloßreithalle in Wiesbaden statt.

Die Vertreter der 14 teilnehmenden Vereine gründeten am zweiten Meisterschaftstag, also am 18. Januar 1953, den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV). Zum ersten Präsidenten wurde der Bonner Unternehmer Dr. Hans Riegel (Haribo) gewählt.

Als erster Landesverband wurde am 26. Juli 1953 in Lindenfels der Hessische Badminton-Verband aus der Taufe gehoben. Es folgten noch im gleichen Jahr der Schleswig-Holsteinische Badminton-Verband und der Badminton Landesverband Nordrhein-Westfalen. Auf dem 2. Verbandstag am 20. Februar 1954 wurde die erste DBV-Satzung verabschiedet, in der als Mitglieder die drei genannten Landesverbände verzeichnet sind.

Die Vereine selbst sind seit Verabschiedung der DBV-Satzung nicht mehr direkte Mitglieder des DBV, sondern ihrer Landesverbände. Vereine, in deren Bundesland damals noch kein Landesverband existierte, waren gezwungen, selbst einen zu gründen. So schafften es beispielsweise 1955 die niedersächsischen Badmintonclubs gerade noch rechtzeitig, den NBV zu gründen, um die Startberechtigung für die Deutsche Meisterschaft zu erhalten.

1953 trat der DBV in die International Badminton Federation (IBF) ein, den Welt-Dachverband. Im Mai des darauf folgenden Jahres wurde der DBV als 26. Fachverband in den Deutschen Sportbund (DSB) aufgenommen, und 1967 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der European Badminton Union (EBU).

Mitgliederzahl: 215 000

Deutscher Federballverband der DDR


Die Gründung des DFV erfolgte im Januar 1958, noch im gleichen Jahr trat er der Internationalen Badminton-Föderation (IBF) bei. Innerhalb der DDR wurde ein umfassender Wettkampfbetrieb durchgeführt. Da Badminton jedoch zu den "nichtförderungswürdigen Sportarten" gehörte, blieben die internationalen Startmöglichkeiten der Sportler - trotz hohen Leistungsstandes - weitgehend auf den damaligen Ostblock beschränkt. Am 18. November 1990 wurden die fünf ostdeutschen Landesverbände, die aus dem DFV hervorgingen, im Kongresszentrum in Ostberlin mit Rechtswirksamkeit zum 1. Januar 1991 in den DBV aufgenommen.

Präsidenten des DBV


  • Dr. Hans Riegel (Bonn) 1953 bis 1962
  • Hubert Brohl (Düsseldorf) 1962 bis 1971
  • Hans Hoffmann (Hannover) 1971 bis 1974
  • Hans-Peter Küsters (Krefeld) 1974 bis 1976
  • Dr. Heinz Barge (Oberhausen) 1976 bis 1988
  • Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer) seit dem 25. Juni 1988

Siehe auch


Badminton

Weblinks


Sportverband

 

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