Als mittelalterliche Deutsche Ostsiedlung (früher auch: Deutsche Ostkolonisation) bezeichnet man die Ansiedlung deutscher Siedler in das damals wenig besiedelte und überwiegend slawisch und teilweise baltisch bewohnte Gebiet östlich der Elbe und Saale, in der Steiermark und Kärnten. Die Emigration der Walser aus dem Kanton Wallis (Schweiz) in zuvor von Romanen besiedelte Gebiete hatte zum Teil dieselben Voraussetzungen wie die deutsche Ostsiedlung.
Historisches deutsches Sprachgebiet.PNG 1937)]]
Diese Besiedlung nahm ihren Anfang im 12. Jahrhundert und erlebte ihren Höhepunkt an der Wende zum 14. Jahrhundert. Mitte des 14. Jahrhunderts brach die Siedlungsbewegung in Folge der großen Pestepidemien jener Zeit ein; außerdem waren die ertragreichsten Siedlungsgebiete schon besetzt. Die Vertreibungen der deutschen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg bewirkten, dass die heutigen Sprachgebiete vergleichbar mit denen des 12./13. Jahrhunderts sind.
Die deutsche Ostsiedlung schließt sich an die Eroberungen Karls des Großen im Zuge seiner Expansion des Frankenreiches und dessen Sicherung durch Grenzmarken an. Die Ostgrenzen waren einem ständigen Druck der Nachbarvölker ausgesetzt. Bei den Nachbarn handelte es sich (von Norden nach Süden) um Dänen (oder Normannen), verschiedene slawische Völker (u.a. Abodriten, Wenden, Wilzen, Sorben, Böhmen, Mähren) sowie im 9. und 10. Jahrhundert Madjaren (Ungarn). Unter den ostfränkischen Königen Ludwig dem Deutschen (Karls Enkel) und mehr noch unter Arnulf von Kärnten kam es zu ersten Siedlungswellen insbesondere von Franken und Bajuwaren, die bis in den Raum der heutigen Slowakei und des ehemaligen Pannonien (im Wesentlichen der Raum des heutigen Burgenlands, Ungarns und Sloweniens) ausgriffen. Die Pioniere wurden dabei von Missionaren begleitet, die bereits frühzeitig auch den kulturellen deutschen Einfluss in den entsprechenden Gebieten etablierten – mit durchaus unterschiedlicher Wirkungstiefe. Im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem (und im) Großmährischen Reich entwickelte sich hier eine Konkurrenz von West- und Ostkirche (siehe Byzantinisches Reich, Morgenländisches Schisma), die – etwa in der "mentalen" Orientierung der Tschechen einerseits und der Slowaken andererseits – bis heute fortwirkt.
Um die stets instabilen Reichsgrenzen zu sichern, wurden unter den Ottonen und Saliern nach kurzen Unterwerfungsfeldzügen in Gebiete jenseits der Reichsgrenze dort Grenzmarken (vorgeschobene Ländereien unter verbündeten oder vertrauten Fürsten) etabliert. Diese Marken wurden von den Fürsten mit Menschen aus dem Reich (Deutschen, Niederländern) besiedelt, denen dort Landbesitz und Privilegien (beispielsweise das erbliche Schulzenamt) gewährt wurden.
Meist wurde die Besiedlung von so genannten Lokatoren organisiert. Die fortschrittlicheren landwirtschaftlichen Methoden und rechtlich-verwaltungstechnische Organisation sowie die parallel erfolgende Christianisierung der Einwanderer führten zu einer graduellen Transformation der Marken. Zwischenzeitlich sprachlich und kulturell slawische Gebiete wurden in zahlreichen Fällen dem Heiligen Römischen Reich als deutsche Länder angegliedert. Die ursprünglich dort etablierten Fürsten wurden dann Fürsten des Reichs.
Neben diesen direkt am Reich anliegenden Marken bestand auch eine Siedlungsbewegung in weiter entfernt liegende Gebiete (Riga, Karpaten, Siebenbürgen). Auch in diesen Gebieten hielten sich oft lange Zeit kulturelle und sprachliche deutsche Einflüsse. Die Ostsiedlung war kein kriegerischer, sondern im Wesentlichen ein friedlicher Vorgang. Sie stieß im Gegensatz zur Ausdehnung der politischen Herrschaft nicht auf Widerstand, sondern wurde von den Fürsten in Ungarn, Böhmen, Schlesien, Pommern, Mecklenburg und Polen gefördert. Die Deutschen waren korporativ zusammengeschlossen und privilegiert in Siebenbürgen und im Baltikum. In Schlesien durchdrangen sie Staat und Gesellschaft, ohne als Gesamtheit eine Sonderstellung innezuhaben.
An der Auswanderung nach Osten nahmen Sachsen, Rheinländer, Holländer, Flamen, Franken und andere Gruppen teil. Der Begriff "Deutsche Ostsiedlung" ist teilweise irreführend. Er verleitet zur Annahme, dass der mittel- und osteuropäische Landesausbau nur von deutschen Stämmen bewerkstelligt wurde. Dabei wird oft der Beitrag unterschlagen, den z.B. slawische Stämme sowie die Ungarn geleistet haben. Aus dem übrigen Westeuropa kamen selten Bauern, sondern hauptsächlich Mönche verschiedener Orden, vor allem in den Zeiten, als die spanische Reconquista erfolgreich war, sowie Bergleute, Handwerker und unternehmerische Kräfte (u. a. Kaufleute). Christliche Orden waren nicht nur an der Mission der Heiden beteiligt, sondern übernahmen bei der Entwicklung der Landwirtschaft Pionieraufgaben, insbesondere die Zisterzienser und die Prämonstratenser. Die Ostsiedlung muss also im Rahmen einer umfassenden Ostbewegung, eines mittel- und osteuropäischen Landesausbaus gesehen werden. Dazu gehörte:
Die Ostsiedlung kann nicht mit der Besiedlung des "Wilden Westens" in Amerika verglichen werden, die zur Ausrottung bzw. Verdrängung der Indianer führte. Die Privilegien, die z.B. die Siebenbürger Sachsen erhielten, basierten in der Regel nicht auf einem Nullsummenspiel (Gewinne der einen bedeutet Verluste der anderen), sondern führten zu einem Mehrwert sowohl für die neuen Siedler als auch für die ansässige Bevölkerung, wobei die Siedler vor allem neue, vorher der menschlichen Zivilisation in Europa nicht zugängliche Räume, z.B. Gebirgsgegenden erschlossen. Weiterhin stieg die Bevölkerung durch Städtegründungen und technologische Neuerungen sprunghaft an.
In seiner Ermahnungsschrift "De institutione morum" schrieb Stephan der Heilige (1000-1038) an seinen Sohn Emmerich (Imre): "So wie die Ansiedler aus verschiedenen Ländern und Provinzen kommen, ebenso bringen sie auch verschiedene Sprachen und Sitten, verschieden lehrreiche Dinge und Waffen mit sich, welche den königlichen Hof zieren und verherrlichen, die auswärtigen Mächte aber erschrecken. Ein Land, das nur einerlei Sprache und einerlei Sitten hat, ist schwach und gebrechlich. Darum, mein Sohn, trage ich Dir auf, begegne ihnen und behandle sie anständig, damit sie bei Dir lieber weilen als anderswo ..." (Corpus juris Hungarici 1000-1526, S. Stephani I. Cap. 6).
Fast 800 Jahre lang prägte dieser Geist die staatlichen Institutionen und die Entwicklung in Mittel- und Osteuropa. Kriegerische Auseinandersetzungen hatten keine nationalen Hintergründe. Gekämpft wurde in erster Linie gegen Nicht-Christen, insbesondere Heiden, Mongolen und Osmanen, aber auch um die politische Herrschaft]] sowie wegen sozialer Konflikte. Erst seit dem 19. Jahrhundert mit dem Entstehen des Nationalismus wurden nationale Minderheiten als Fremdkörper in einem Staat empfunden und nationale Homogenität angestrebt. Dies führte und führt insbesondere im 20. Jahrhundert zu Diskriminierung, nationaler Missionierung und ethnischer Säuberung.
In Norddeutschland gingen der Ostsiedlung Auseinandersetzungen Karls des Großen mit den nicht-christlichen Sachsen voraus, als Karl seine Reichsgrenzen sichern wollte (siehe Sachsenkriege Karls des Großen). Auf Seiten Karls standen die Abodriten (die allerdings wechselnde Koalitionen eingingen und sich nach 800 auch wieder gegen das Reich wendeten), die Sachsen konnten zeitweise auf die Unterstützung der Borussen und der Dänen zählen. Die Entscheidung fiel im Jahre 804, und die Landstriche westlich der Elbe wurden gesicherter Teil des Frankenreiches. Das Land östlich der Elbe blieb vorerst außerhalb der Grenzen des späteren Heiligen Römischen Reichs (siehe Limes Saxoniae).
Harald Blauzahn, damals ein Lehnsmann von Kaiser Otto I., nahm Zuflucht vor seinem Sohn an der Ostsee nahe der Odermündung, in dem Landstrich, der ab 1050 als Pommern bekannt geworden ist. Die 928 und 948 errichteten Bistümer Brandenburg und Havelberg wurden im Slawenaufstand 983 zerstört.
Erst zur Zeit Albrecht von Ballenstedts (Albrecht der Bär) aus dem Haus der Askanier (siehe auch: Anhalt) kam die Nordmark zur Mark Brandenburg und wurde somit Teil des Reichs. Heinrich der Löwe unterwarf 1147 die Mark der Billunger, das spätere Mecklenburg, als Lehnsherr. Er baute Lübeck unter Aufgabe seiner Stadt Bardowick zu seinem Ostseehafen aus. 1181 wurde Mecklenburg formell Teil des römisch-deutschen Reichs. Ab 1200 wurde Lübeck der Auswanderungshafen für die Kolonisation Livlands durch den Deutschen Orden.
Heinrich der Löwe unterwarf 1164 das weiter östlich an der Ostsee gelegene Pommern, das - nach einer ersten formellen Eingliederung 1181 - 1231 Teil des römisch - deutschen Reiches wurde. Ende des 12. Jahrhunderts gestatteten die pomoranischen Landesherren den Klöstern, deutsche Siedler zu holen. 1173 wird auf Kolbatzer Gebiet das "Dorf der Deutschen" genannt, 1180 "Sconefeld". Herzog Barnim I., der daran interessiert war, die Ertragskraft seines Landes zu steigern, rief - ebenso wie zu gleicher Zeit die Nachbarn Brandenburg und Polen - seit 1230 planmäßig deutsche Siedler ins Land. Er , Herzog Wartislaw III. von Demmin, Fürst Wizlaw I. von Rügen und der Camminer Bischof Hermann von Gleichen gründeten in der Folgezeit Städte nach Magdeburger bzw. Lübischem Recht, darunter Stralsund 1234, Stettin 1243, Demmin um 1249, Greifswald 1250, Stargard 1243/53, Stettin 1243, Kolberg 1255, Greifenberg 1262 und Köslin 1266. (zu bearbeiten; es fehlen z. B. weitere Details zur Expansion nach Pommern, ins Wartheland und ins Baltikum. Das ganze Kapitel muss ggf. neu geordnet werden.)
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Die Bevölkerung wuchs auf mindestens das Fünffache. Die deutsche Besiedlung wurde maßgeblich von Herzog Heinrich I. von Schlesien und dessen Frau Hedwig von Andechs (1201–1238) initiiert. Dieser versuchte auch, das Herzogtum Oppeln sowie die Regionen Groß- und Kleinpolen seinem Herzogtum einzuverleiben. Er starb jedoch 1238 und wegen der Mongoleneinfälle ab 1241, bei denen auch sein Nachfolger Heinrich II. fiel, scheiterte sein Plan.
Ab 1249 zerfielen das Herzogtum Schlesien und ab 1281 das Herzogtum Oppeln in zeitweilig mehr als ein Dutzend kleiner, miteinander rivalisierender piastischer Fürstentümer. In dieses Machtvakuum versuchten Böhmen und später auch das seit 1306 geeinte Polen einzudringen. Bereits 1289 bis 1292 kam die Grafschaft Glatz zur böhmischen Krone.
Schließlich unterstellten sich die Piasten in den Herzogtümern Schlesien und Oppeln einzeln oder in Gruppen als Vasallen der Lehnshoheit der böhmischen (tschechischen) Könige. 1353 gewann Böhmen das Herzogtum Schweidnitz-Jauer durch die Heirat Karls IV. mit der schweidnitz-jauerschen Erbin Anna. Mit dem Vertrag von Visegrád (1333), im Ausgleich von Trencín (1335) sowie im Vertrag von Namslau (1348) mussten die polnischen Könige die Zugehörigkeit zur Böhmischen Krone und zum Heiligen Römischen Reich anerkennen. Der wichtigste dieser Verträge war das Abkommen von Trencín, das 1339 bestätigt wurde. Mit ihm verzichtete König Kasimir III. von Polen auf seine Ansprüche auf Schlesien. 1348 schließlich integrierte der böhmische König und deutsche Kaiser Karl IV. Schlesien in das Königreich Böhmen und damit in das Heilige Römische Reich. Niederschlesien wurde in der Folgezeit Teil des deutschen Sprachraums, während in Oberschlesien, vergleichbar dem Siedlungsgebiet der Sorben, eine starke polnische Minderheit verblieb.
Heinrich II. "der Heilige", Kaiser von 1014 bis 1024, vertrieb 1004 den polnischen Herzog (und späteren König) Bolesław Chrobry, der zuvor große Teile Böhmens sowie Mähren und Schlesien erobert hatte. Böhmen wird erneut zum deutschen Lehnsstaat; die böhmischen Herzöge waren nun zum Besuch der Hoftage und zur Heerfahrt verpflichtet. Günter, genannt "der Selige", Mönch des Benediktinerklosters Altaich und von fürstlicher Herkunft, ließ sich 1006 als Einsiedler im Böhmerwald nieder; durch den damaligen Urwald wurden neue Verbindungswege zwischen Böhmen und Bayern geschaffen. Auf Günter geht die Gründung des Benediktinerklosters Raigern in Mähren zurück. Von herausragender Bedeutung war später der – neben zahlreichen anderen so genannten Säumerwegen – frühzeitig entstandene Goldene Steig als wichtigster Handelsweg zwischen Bayern und Böhmen. Entlang dieser Säumerwege entstanden zahlreiche neue Orte diesseits und jenseits des Böhmerwaldes; u. a. verdankt die Stadt Prachatice (deutsch Prachatitz) dem Goldenen Steig ihre Gründung und Blüte ab dem 14. Jahrhundert.
1030 vereinigte Bretislaw Böhmen und Mähren, nachdem dieses geraume Zeit unter polnischer Herrschaft gestanden hatte. Beide Länder sind nunmehr Lehen des Heiligen Römischen Reiches. 1038 eroberte Herzog Bretislaw weite Teile Polens und versuchte, vom Reich abzufallen, was zu langwierigen Auseinandersetzungen mit dem deutschen König Heinrich III. führte.
1063 initiierte Herzog Wratislaw die Gründung des |Bistums Olmütz; 1085 krönt ihn Kaiser Heinrich IV. in Mainz zum König von Böhmen.
1142 wurde durch Mönche des Prämonstratenser-Klosters Steinfeld bei Köln das Kloster Strahov gegenüber der Prager Burg (Hradschin) gegründet. Die "weißen Mönche" avancierten in der Folge zum bedeutendsten deutschen Missionsorden in Böhmen und Mähren. 1117 rief Herzogin Richsa Benediktinermönche aus Zwiefalten (Württemberg) nach Kladrau (tschech. Kladruby). Es entstanden in jener Zeit auch die Benediktinerklöster Münchengrätz, Seelau und Postelberg. 1158 krönte Kaiser Friedrich Barbarossa auf dem Reichstag zu Regensburg Herzog Wladislaw II. (Regierungszeit von 1140 bis 1173) zum König. Er ruft Mönche aus Langheim (Oberfranken) ins Land, die das Zisterzienser-Kloster Plaß gründen. Zuvor war 1142 von Waldsassen aus das Zisterzienser-Kloster Sedletz bei Kuttenberg (tschech. Kutná Hora) gegründet worden, dessen "graue Mönche" als Wegbereiter des Garten- und Feldbaues im Böhmen gelten. 1199 kommt das Zisterzienser-Kloster Osseg hinzu. Mönche aus Plaß waren 1205 auch für die Errichtung des Klosters Welehrad in Mähren verantwortlich.
Unter König Přemysl Ottokar II., der von 1253 bis 1278 regierte, wurden erneut in großem Umfang deutsche Handwerker und Bauern ins Land geholt. Sie sollten nicht zuletzt dazu beitragen, die wirtschaftliche Grundlage seiner Macht zu sichern. Aus dem deutschen Rittertum rekrutierte sich ein bedeutender Teil der Beamtenschaft des Königs. Es kam zur Gründung zahlreicher deutscher Städte; in der Zeit von 1245 – 1281 entstanden unter maßgeblicher Führung von Bruno von Schaumburg, Bischof von Olmütz und Kanzler von König Přemysl Ottokar II., 200 deutsche Ortschaften. Vom tschechischen Adel zu einer reichsfeindlichen Politik gedrängt, kam es zur Konfrontation mit dem römischen Kaiser. Ottokar II. wurde am 26. August 1278 auf dem Schlacht auf dem Marchfeld von Rudolf I. von Habsburg geschlagen und, wie es heißt, auf der Flucht ermordet.
(zu ergänzen)
Das Herzogtum Kärnten entwickelte sich später aus der Mark Kärnten, der Mark Krain und der Mark Istrien.
(zu bearbeiten – Siehe Diskussion zum Artikel!)
Siehe auch: Geschichte Deutschlands, Geschichte Österreichs, Geschichte Polens, Geschichte Jugoslawiens, Ungarn, Rumänien, Litauen, Lettland, Estland Wenden, Abodriten, Westslawen, Deutschsprachige Minderheiten, Deutscher Orden, Lübeck, Hanse
Die Ostforschung der Bundesrepublik Deutschland zeichnete sich durch ein hohes Maß an personeller und methodischer Kontinuität aus. Sie wurde in den Dienst des Ost-West-Konflikts und der Vertriebenenproblematik gestellt.
Erst das Ende des Kalten Kriegs machte den Weg frei für einen unbefangeneren Umgang mit Ostforschung und der Deutschen Ostsiedlung.
Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich) | Mittelalter
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