Die Deutsche Liga für Menschenrechte wurde 1914 als "Bund Neues Vaterland" gegründet.
Zu den führenden Mitgliedern der Deutschen Liga gehörten zwischen den beiden Weltkriegen unter anderem Carl von Ossietzky, Albert Einstein und Kurt Tucholsky. Neben ihrem Engagement für die Rechte des einzelnen Bürgers traten Ossietzky und Einstein auch ein für Gerechtigkeit in den zwischenstaatlichen Beziehungen. Dafür forderten sie eine internationale Gesetzgebung und internationale Gerichte, die von allen Staaten zu respektieren wären. Diese Gedanken wurden allmählich von immer mehr Menschen aufgegriffen. Das führte schließlich 1948 zur Gründung der Weltorganisationen der “Weltföderalisten“ und der „Weltbürger“.
Die Arbeit des internationalen Verbandes FIDH musste während der Besetzung Frankreichs durch das deutsche „Dritte Reich“ ruhen, konnte aber nach dem Kriegsende fortgesetzt werden.
Im Jahre 1941, als die Fédération Internationale des Ligues des Droits de l‘Homme (FIDH) kriegsbedingt nicht arbeiten konnte, wurde in New York ein neuer internationaler Dachverband der Menschenrechtsbewegung gegründet, die International League for Human Rights (ILHR).
1948 haben zwei hervorragende Mitglieder der FIDH an der Formulierung der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen mitgewirkt.
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"Deutsche Liga für Menschenrechte".
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