Die Deutsche Kinemathek ist ein bedeutendes deutsches Filmarchiv mit Sitz in Berlin.
1965 trat die Deutsche Kinemathek der Fédération Internationale des Archives du Film (FIAF) bei und nimmt seither am Erfahrungs- und Kopienaustausch auf internationaler Ebene teil.
1971 wurde die Deutsche Kinemathek in eine Stiftung des bürgerlichen Rechts umgewandelt.
Die Stiftung Deutsche Kinemathek beschäftigt heute rund 60 Mitarbeiter. Nach dem Tod des langjährigen Direktors, Prof. Heinz Rathsack, übernimmt 1990 der Filmhistoriker Hans Helmut Prinzler die Leitung der Deutschen Kinemathek. 2006 wird Dr. Rainer Rother Künstlerischer Direktor der Kinemathek.
Darüber hinaus werden Szenen-, Porträt- und Werkfotos, Drehbücher, Plakate, Filmprogramme, Zulassungskarten, filmografische und biografische Materialien, Architektur- und Kostümskizzen, Kostüme, Masken, Requisiten, Modelle, Preise, Nachlässe sowie Projektoren, Kameras und Zubehörgeräte von der Frühzeit des Kinos bis heute gesammelt. Ein besonderer Schwerpunkt der Sammlung sind Materialien zur Filmarchitektur. Eine andere Sammlung, die 1985 von Rolf Giesen eingerichtet wurde, trägt den Titel „Animation und Special Effects“. Im Zentrum der Sammlung zum deutschen Filmexil steht der Nachlass der amerikanischen Agentur Paul Kohner.
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