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Die Hyperinflation des Jahres 1923 in der Weimarer Republik hat ihre Vorgeschichte und ihre Ursachen in der Art der Finanzierung des Ersten Weltkrieges und seiner Folgen. Dies wird daran deutlich, dass die Mark mit dem Ende des Krieges 1918 bereits mehr als die Hälfte ihres Wertes (genauer: ihrer Kaufkraft im Innen- und Außenverhältnis) verloren hatte.

Ursachen


Die Regierung hob mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges am 4. August 1914 die gesetzliche Noteneinlösungspflicht der Reichsbank in Metallgeld bzw. Gold auf (siehe Goldmark). Niemand konnte mehr von den Banken verlangen, dass ihm der Gegenwert seiner Banknoten in Metallgeld ausgezahlt werden muss. Außerdem wurden die staatlichen Möglichkeiten zur Schuldenaufnahme und der Vermehrung der Geldmenge bei den Scheidemünzen und Banknoten durch die Aufhebung des Goldankers (= gesetzliche Dritteldeckung der Reichsbanknoten durch Gold) ausgeweitet. Der Plan war eigentlich schon vor Kriegsbeginn insgeheim entstanden und wurde von der sog. „nationalen Begeisterung“ getragen, diese Geldvermehrung durch "Kriegsanleihen" gegenzufinanzieren, da der Aufmarsch und die Versorgung riesiger Armeen sehr großer Geldmengen bedurfte. Gleichzeitig sollte die Kaufkraft der Bevölkerung für den Militärbedarf abgeschöpft bzw. stillgelegt werden, um bei der vorauszusehenden kriegsbedingten Güterverknappung im Inland der Schwarzmarktbildung durch Geldverknappung bei den Bürgern entgegenwirken zu können. Um an zusätzliches Geld und Gold zu kommen, wurden mehrere Kriegsanleihen und die "Aktion Gold gab ich für Eisen" aufgelegt. Anders als in England und Frankreich, wo der Krieg durch Vermögenssteuern finanziert wurde, sollten diese Kriegsanleihen nach dem „Siegfrieden“ mit der „Kriegsbeute“ in Form von Reparationen dann wieder abgelöst werden.

Unumwunden und öffentlich bekannte sich der konservative Finanzpolitiker Karl Helfferich im August 1915 in einer Sitzung des Reichstages zur Ausplünderung der Kriegsgegner:

Meine Herren, wie die Dinge liegen, bleibt also vorläufig nur der Weg, die endgültige Regelung der Kriegskosten durch das Mittel des Kredits auf die Zukunft zu verschieben, auf den Friedensschluss und auf die Friedenszeit. Und dabei möchte ich auch heute wieder betonen: Wenn Gott uns den Sieg verleiht und damit die Möglichkeit, den Frieden nach unseren Bedürfnissen und nach unseren Lebensnotwendigkeiten zu gestalten, dann wollen und dürfen wir neben allem anderen auch die Kostenfrage nicht vergessen;“ (lebhafte Zustimmung) „das sind wir der Zukunft unseres Volkes schuldig.“ („Sehr wahr!“-Rufe) „Die ganze künftige Lebenshaltung unseres Volkes muss, soweit es irgend möglich ist, von der ungeheuren Bürde befreit bleiben und entlastet werden, die der Krieg anwachsen lässt.“ (weitere „Sehr wahr!“-Rufe) „Das Bleigewicht der Milliarden haben die Anstifter dieses Krieges verdient;“ („Sehr richtig!“-Rufe) „sie mögen es durch die Jahrzehnte schleppen, nicht wir.“ („Sehr gut!“-Rufe)

Dies misslang, je länger der Krieg dauerte, umso gründlicher. Das Deutsche Reich verlor den Krieg, musste also selbst Reparationen zahlen. Dies verstärkte die Inflation noch einmal. Denn auch die Reparationen wurden über das Drucken zusätzlichen Papiergeldes bezahlt: Zwar waren die Reparationen in Fremdwährungen oder in Goldmark zu zahlen; die dafür nötigen Mittel besorgte sich der Staat aber über die (unkontrollierte) Vermehrung des eigenen Papiergeldes. Mit dem so provozierten Ruin der eigenen Währung wollte das Deutsche Reich auch demonstrieren, dass die Reparationszahlungspflichten nach dem Versailler Vertrag insgesamt überzogen waren.

Die Geldvermehrung über die Druckerpresse geschah während des Krieges finanzierungstechnisch gesehen in der Form von so genannten Schatzanweisungen, die durch die Zeichnung von Kriegsanleihen durch die Bevölkerung im nachhinein finanziert werden mussten, sollten sie nicht reine Vermehrung von Geldzeichen sein. Hier eine Tabelle dazu, aus der die immer geringere Deckung hervorgeht:

Kriegsanleihen und Schatzanweisungen (in Millionen Mark)
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Kriegsanleihe Nennbetrag der Zeichnung Ausstehende Schatzanweisungen Saldo
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I. September 1914 4.460 2.632 +1.832
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II. März 1915 9.060 7.209 +1.851
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III. September 1915 12.101 9.691 +2.410
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IV. März 1916 10.712 10.388 +324
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V. September 1916 10.652 12.766 -2.114
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VI. März 1917 13.122 14.855 -1.733
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VII. September 1917 12.626 27.204 -14.578
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VIII. März 1918 15.001 38.971 -23.970
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IX. September 1918 10.443 49.414 -38.971
Gleichzeitig nahm die Menge der Lebensmittel (Nahrung, Bekleidung, Heizstoffe usw.) für den Verbrauch im Inland für den Bürger mit der Dauer des Krieges ab. Es kam zu vielfältigen inländischen Güterengpässen, die zu Ersatz- und Austauschstoffen zwangen, z.B. Kaffee-Ersatz oder Brennnesselfasern an Stelle von Baumwolle etc. Außerdem wurden erhebliche höherwertige Warenmengen ja für die Unterhaltung der Armee gebraucht. Die für den Konsum verfügbaren Geldmittel nahmen in bestimmten Bevölkerungskreisen aber trotz Zeichnung der Kriegsanleihen nicht im gleichen Maße ab. Die Preise stiegen. Während des Krieges kam es dann parallel, zur schon genannten Aufforderung die X.Kriegsanleihe zu zeichnen, die angeblich auch noch die absolut sicherste Geldanlage sei, zu den verschiedensten lokalen Aufforderungen an die Bürger z.B. Kupfergegenstände, Zinnteller etc. an den Sammelstellen abzugeben. Das wurde dann später folgerichtig im Zweiten Weltkrieg u.a. durch die "Winterhilfe" wiederbelebt. Parallel zu freiwilligen Rohstoffabgabeappellen an die Bevölkerung kam es besonders ab 1916 auf dem Lande und bei Kleinbetrieben durch staatliche Zoll- und Steuerbeamte zu rigorosen Nahrungsmittel- und Rohstoffbeschlagnahmungen, die teilweise noch gerichtlich verfolgt wurden, da Lagerbestände korrekt angezeigt werden mussten.

Um Unruhen zu vermeiden, wurden die Löhne der kleinen Arbeiter und Angestellten der Preisentwicklung angepasst, wenn auch mit deutlicher Verspätung. Und um die Vermögenden nicht aufzubringen, wurden die Steuern nicht angemessen angehoben. Trotzdem bekam nur ein kleiner Kreis von besonders Reichen die allgemeine Verarmung, bedingt durch Güterknappheit und Teuerung, nicht zu spüren. (Siehe auch: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im Ersten Weltkrieg)

Damit war der Keim der Inflation gelegt. Im November 1918 überstiegen die Schulden des Reiches mit etwa 150 Milliarden Mark das Volkseinkommen des Jahres 1919 von geschätzten 142 Milliarden Mark. Weil der Krieg verloren wurde, konnte das Deutsche Reich die Kriegslasten nicht auf andere Staaten abschieben.

Zur Übersicht über den Verfall des Wertes der deutschen Währung eine Tabelle:

Jeweilige Verzehnfachung des Dollarkurses seit Kriegausbruch
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1 Goldmark = Papiermark (nominal) Datum Dollarkurs in Mark Zeitraum
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1 Juli 1914 4,20 k. W.
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10 Januar 1920 41,98 5 1/2 Jahre
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100 3. Juli 1922 420,00 2 1/2 Jahre
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1.000 21. Oktober 1922 4.430,00 108 Tage
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10.000 31. Januar 1923 49.000,00 101 Tage
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100.000 24. Juli 1923 414.000,00 174 Tage
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1.000.000 8. August 1923 4.860.000,00 13 Tage
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10.000.000 7. September 1923 53.000.000,00 30 Tage
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100.000.000 3. Oktober 1923 440.000.000,00 26 Tage
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1.000.000.000 11. Oktober 1923 5.060.000.000,00 8 Tage
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10.000.000.000 22. Oktober 1923 40.000.000.000,00 11 Tage
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100.000.000.000 3. November 1923 420.000.000.000,00 11 Tage
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1.000.000.000.000 20. November 1923 4.200.000.000.000,00 17 Tage

Die deutsche Revolution 1918 bis 1920


Mit der Novemberrevolution und in deren weiteren Verlauf stand das kapitalistische System vor der Gefahr seiner Ablösung durch ein sozialistisches. Keine der Parteien (außer der KPD und einer Reihe von linken Splittergruppen) wollte dies. Im Grunde wurde so weiter verfahren wie im Krieg eingeübt. Bei sozialen Unruhen wurden die Löhne und sozialen Hilfen erhöht, den Vermögenden ihr immer noch erhebliches Geld- und sonstiges Vermögen nicht zugunsten des neuen demokratischen Gemeinwesens und seiner Finanzen enteignet oder weggesteuert. Die Politiker der Regierungsparteien spielten auf Zeit.

Mit den Verpflichtungen des Versailler Vertrages, Entschädigungen (Reparationen) an die Siegermächte (insbesondere Frankreich) zu zahlen, glaubten die politisch Verantwortlichen einen guten Buhmann für die weitere Geldentwertung gefunden zu haben. Im Januar 1920 hatte die Mark gegenüber dem US-Dollar nur noch ein Zehntel ihres Umtauschwerts des August 1914.

Die Jahre 1921/22


Auch die anderen kriegsbeteiligten Staaten hatten unter den Folgen des Weltkrieges zu leiden. In den Jahren 1921 und 1922 kam es zu einem weltweiten Konjunktureinbruch. Die deutsche Volkswirtschaft konnte sich in dieser Zeit erholen. Die entwerteten Löhne und Einkommen wirkten wie Lohndumping. Das deutsche Wirtschaftswachstum war stärker als in den Volkswirtschaften der Sieger.

Gleichzeitig wurde weiterhin erbittert um die Höhe der Reparationen und die Modalitäten ihrer Zahlung gestritten. Die Reichsregierung behauptete, sie könne nicht zu einer stabilen Währung zurückkehren, weil dann das Wachstum gehemmt würde. Die Folgen wären höhere Arbeitslosigkeit und sinkende Löhne mit dem Ergebnis, dass es wiederum zu sozialen Unruhen mit der Möglichkeit des Systemswechsels kommen könnte.

Mit erheblichen Verlusten für ihre eigenen Geldanlagen im Deutschen Reich machten die Siegermächte aus Angst vor dem Bolschewismus dieses Spiel mit. Dann aber brachen mit der Ermordung Walther Rathenaus im Juni 1922 alle Dämme. Die Stationen gemessen am US-Dollar machen dies deutlich: am 3. Juli 1922 hatte die Mark noch ein Hunderstel des Wertes vom August 1914, am 3. Oktober 1922 nur mehr ein Tausendstel.

Das Jahr 1923


Weil die Reichsregierung nicht in der Lage war, die Reparationen in angemessener Höhe zu bezahlen oder Ersatzleistungen in Form von beispielsweise Kohle zu bringen, kam es zur Ruhrbesetzung. Die deutsche Regierung unter Reichskanzler Wilhelm Cuno rief den „Ruhrkampf“ aus. Um die Streikenden bei Laune zu halten, wurden ihnen entsprechende finanzielle Hilfen ausgezahlt – in einer Mark, die sich immer rascher entwertete. Damit begannen die Monate der Hyperinflation, die noch Generationen von Deutschen als Beispiel für die Schrecken einer Inflation verfolgten. Immer schneller verzehnfachte sich die Abwertung gegenüber dem US-Dollar bis schließlich im November 1923 der Kurs für 1 US-Dollar 4,2 Billionen Mark entsprach.

Inflation-1923.jpg Die Hyperinflation sorgte für einen Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitslosigkeit stieg, die Löhne fielen ins Bodenlose und die KPD erhielt immer mehr Zulauf. Die staatstragenden Gewerkschaften waren inzwischen so ausgeblutet, dass sie von der Regierung finanziert werden mussten. Als Gustav Stresemann Reichskanzler wurde, brach er am 26. September den Ruhrkampf ab. Entscheidend war dabei die Furcht vor einem Umsturz. Die Behauptung des ehemaligen Reichskanzlers Cuno, das Deutsche Reich könne die Reparationen nicht erbringen, wurde stillschweigend kassiert.

Jetzt aber waren die Bedingungen gegeben, eine Stabilisierung der Währung zugunsten des großen Kapitals durchzuführen. Diese Stabilisierung forderten auch die Siegermächte als Voraussetzung von Verhandlungen über die Reparationszahlungen, die zum Dawes-Plan führten. Mit der Währungsreform des November 1923 (Einführung der Rentenmark, Unterbindung von Spekulationen) wurde die Inflation beendet. Die wirtschaftlichen Verhältnisse konnten sich im Verlauf des Jahres 1924 stabilisieren – in ihrer Folge auch die politischen Verhältnisse.

Mit der Hinnahme der inflationären Geldentwertung konnten die ökonomischen und sozialen Lasten des verlorenen Krieges auf die Masse der abhängig Beschäftigten und die reinen Geldvermögensbesitzer abgeschoben werden. Erst 1928 erreichten die Reallöhne im Durchschnitt wieder das Niveau des Jahres 1913 (nach den Zahlen der amtlichen Statistik). Ein wesentlicher Teil der Mittelschichten – gewohnt ihr Leben ohne Hilfe des Staates zu gestalten, ja Feinde des Sozialstaates – fand sich in Armut wieder. Ihre finanziellen Rücklagen schmolzen in der Inflation bis auf kümmerliche Reste dahin.

Die Inflation als wichtiger Teil eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses der frühen Jahre der Weimarer Republik hat die erste deutsche Demokratie in den Augen vieler diskreditiert. Teile der gesellschaftlichen Mitte, das kleine und mittlere Bürgertum, fühlten sich von der Republik betrogen. Wachsende Teile der Arbeiterschaft vermochten in diesem Staat (anders als 1920, als sie auf den Kapp-Putsch mit einem Generalstreik reagierten) nichts Verteidigenswertes mehr zu erblicken, insbesondere als mit der Weltwirtschaftskrise ab 1929 ihre soziale Lage wieder wie 1923 katastrophal wurde.

Die Machtübergabe an Adolf Hitler ist das Ergebnis einer ganzen Reihe von desaströsen Umständen und Entwicklungen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, zu denen die Inflation der ersten Jahre gehört. Sebastian Haffner hat die Zusammenhänge Ende der dreißiger Jahre so beschrieben:

Das Jahr 1923 machte Deutschland fertig – nicht speziell zum Nazismus, aber zu jedem phantastischen Abenteuer. Die psychologischen und machtpolitischen Wurzeln des Nazismus liegen tiefer zurück, ... Aber damals entstand das, was ihm heute seinen Wahnsinnszug gibt: die kalte Tollheit, die hochfahrend hemmungslose, blinde Entschlossenheit zum Unmöglichen, um am Ende, nur durch die reine Willenskraft und Brillianz über Allem zu stehen; das ,Recht ist, was uns nutzt' und ,das Wort unmöglich gibt es nicht'. Offenbar liegen Erlebnisse dieser Art jenseits der Grenze dessen, was Völker ohne seelischen Schaden durchmachen können.

Währungstechnisch wurde die Inflation im November 1923 durch die Ablösung der Papiermark mit Einführung der Rentenmark und der Reichsmark gestoppt.

Literatur


  • Gerald D. Feldman: The Great Disorder. Politics, Economics, and Society in the German Inflation, 1914–1924. New York/Oxford 1997
    Das aktuelle Standardwerk zum Thema – sehr umfangreich, bisher nur auf Englisch.
  • Sebastian Haffner: Geschichte eines Deutschen. Erinnerungen 1914–1933. dtv, München 2002
    Es wird ausdrücklich das Kapitel 10 dieser Taschenbuchausgabe empfohlen, ihm ist auch das Zitat über das Jahr 1923 entnommen.
  • Carl-Ludwig Holtfrerich: Die deutsche Inflation 1914–1923. Ursachen und Folgen in internationaler Sicht. Berlin/New York 1980
    Umfassende Darstellung mit vielen Daten und Fakten, sehr ökonomisch.
  • Helmut Kerstingjohänner, Die deutsche Inflation 1919-1923 - Politik und Ökonomie, Verlag Peter Lang 2004, ISBN 3-631-51245-7
  • Claus-Dieter Krohn: Die große Inflation in Deutschland 1918–1923. Köln 1977
    Knappe, aber hinlänglich verlässliche Darstellung.

Weimarer Republik | Wirtschaftskrise | Reichsfinanzen (Begriff) | 1923

 

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