Die Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug (DFS) entwickelte von 1927 bis zum Ende des 2. Weltkrieges zahlreiche Segelflugzeuge, raketengetriebene Abfangjäger und Lastensegler, u. a. den DFS Habicht, das erste voll kunstfluggeeignete Segelflugzeug.
Hervorgegangen ist das Institut aus der Rhön-Rossitten-Gesellschaft (RRG), eine 1925 gegründete Vereinigung von Segelflugpionieren. Der Hauptsitz der DFS war zunächst an der Wasserkuppe; man verlegte ihn aber 1933 aus Platzgründen nach Darmstadt-Griesheim. Dort wurde es unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Georgii zu einem bedeutenden Forschungszentrum der Luftfahrt in Deutschland.
Aufgegliedert in mehrere Institute, z.B. für Meteorologie, für die Entwicklung von schwanzlosen Flugzeugen oder der Entwicklung von Fluginstrumenten, wurde im Bereich der zivilen Luftfahrt geforscht.Leiter des Instituts für Flugforschung wurde Fritz Stamer
Das Militär war sich der Bedeutung der erzielten Forschungsergebnisse, etwa zur Bremsklappenthematik oder des Flugzeugschlepps, für die Luftwaffe bewusst und förderte die Gesellschaft.
Aus den Reihen der DFS entstammte auch die dort als Einfliegerin tätige und später als Testpilotin der Luftwaffe bekannte Hanna Reitsch.
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