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Die Deutsch-Hannoversche Partei (DHP) war eine konservativ-föderalistische Partei in Preußen und im Deutschen Reich.

Preußen und Kaiserreich


Die Partei wurde 1869 aus Protest gegen die preußische Annexion des Königreiches Hannover und die Beschlagnahmung des Welfen-Vermögens (Welfenfonds) gegründet. Sie strebte die Restauration der welfischen Dynastie an und wurde daher auch "Welfenpartei" genannt. Ihr Reichstagsabgeordneter Ludwig Brüel war 1892 maßgeblich an den Verhandlungen über die Rückgabe des Welfenfonds beteiligt.

Weimarer Republik


Nach 1918 setzte sie sich für ein von Preußen unabhängiges Hannover als Gliedstaat des Deutschen Reiches ein. 1933 löste sie sich auf, um dem Verbot durch die Nationalsozialisten zuvor zu kommen.

Bundesrepublik Deutschland


Nach 1945 trat die "Niedersächsische Landespartei" (1947 umbenannt in "Deutsche Partei") die Nachfolge der DHP an.

1953 gründeten einige DP-Dissidenten eine neue DHP, die jedoch erfolglos blieb und sich 1962 wieder der "Rest-DP" (dem Flügel, der sich nicht an der GDP beteiligte) anschloss. Einziger Vorsitzender dieser Kleinstpartei war Hans Wilhelm Griemsmann. Diese DHP beteiligte sich an den niedersächsischen Landtagswahlen 1955 und erhielt 0,3 % der gültigen Stimmen. 1957 stellte sie gemeinsam mit dem ZENTRUM die niedersächsische Landesliste der Föderalistischen Union (FU). Ihr Mitglied Hermann Predöhl war im Rahmen des Wahlbündnisses in den Bundesvorstand der FU gwählt worden.

siehe auch: Kategorie:DHP-Mitglied

Deutsche Partei (historisch) | Konservatismus

German-Hannoveranian Party | Deutsch-Hannoversche Partei

 

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