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Wappen Karte
Wappen Deutsch-Wagram.png Karte_Noe_Deutschwagram.png
Basisdaten
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Bundesland: Niederösterreich
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Politischer Bezirk: Bezirk Gänserndorf (GF)
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Fläche: 30,61 km²
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Einwohner: 6808 (Volkszählung 2001)
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Höhe: 159 m ü. NN
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Postleitzahl: 2232
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Vorwahl: 02247
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Geografische Lage:
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Gemeindekennziffer: 30808
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Anschrift der
Verwaltung:
Stadtgemeinde Deutsch-Wagram
Bahnhofstraße 1a
2232 Deutsch-Wagram

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Website: www.deutsch-wagram.gv.at
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E-Mail-Adresse: stadtgemeinde@deutsch-wagram.gv.at
Politik
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Bürgermeister: Friedrich Quirgst (ÖVP)
Deutsch-Wagram ist eine Stadtgemeinde mit 6.808 Einwohnern im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich.

Geografie


Deutsch-Wagram liegt an der Grenze zwischen Weinviertel und Marchfeld in Niederösterreich, etwa 10 km nordöstlich von Wien. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 30,61 Quadratkilometer. 5,7 Prozent der Fläche sind bewaldet. Katastralgemeinden sind Deutsch-Wagram, Helmahof und Stallingerfeld.

Geschichte


Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Der Name der Stadt leitet sich her von einer Geländestufe namens Wagram (ursprünglich "Wagrein" oder "Wogenrain"), die das Ufer eines inzwischen verschwundenen Donauarmes bildete. Der Zusatz "Deutsch" wurde zur Unterscheidung von dem ca. 20 km entfernten Ort Wagram an der Donau, welcher früher "Kroatisch-Wagram" hieß, angebracht.

Im Jahre 1258 ist Deutsch-Wagram als Wagrein in einem Urbar erstmals genannt. In den Napoleonischen Kriegen war der Ort Schauplatz der Schlacht bei Wagram.

Zwischen Floridsdorf und Deutsch Wagram wurde 1837 die erste Eisenbahnlinie Österreichs eröffnet, die in weiterer Folge die Basis für den kontinuierlichen Aufstieg der Gemeinde war.

Deutsch Wagram wurde 1929 in den Rang einer Marktgemeinde und 1984 einer Stadtgemeinde erhoben.

Religionen

Kirche_dw.jpg Größte Religionsgemeinschaft ist die Römisch-katholische Kirche, der 66,1 % der Einwohner angehören. 3,0 % sind evangelisch, je 2,8 % bekennen sich zur Orthodoxen Kirche und zum Islam. Ohne religiöses Bekenntnis sind 21,8 % der Einwohner.

Deutsch-Wagram ist Sitz einer römisch-katholischen Pfarre.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 6808 Einwohner, davon 920 sog. Zweitwohnsitze. 1991 hatte die Stadtgemeinde 6111 Einwohner, 1981 5021 und im Jahr 1971 4558 Einwohner.

Politik


Bürgermeister der Stadtgemeinde ist Friedrich Quirgst (ÖVP), Vizebürgermeisterin Amrita Enzinger (Grüne), Stadtamtsdirektor Gerhard Gruber.

Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 29 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 12, SPÖ 12, Grüne 5, andere keine Sitze. Die seit 1945 die Stadt regierende SPÖ wurde nach dieser Wahl durch eine Koalition zwischen ÖVP und Grünen abgelöst.

Weiters gibt es auch eine "Sozialistische Jugend"(SJ) und eine "Junge Volkspartei"(JVP) in diesem Ort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

Bauwerke

  • Pfarrkirche
  • ältester Bahnhof Österreichs

Wirtschaft und Infrastruktur


Arbeit und Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 260, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 27.

Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 3164, während 2591 Personen auspendelten, davon fast 2000 nach Wien. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,94 Prozent.

Verkehr

Deutsch-Wagram ist durch die Angerner Straße B 8 und durch die Nordbahn mit Wien ebenso wie mit der Bezirkshauptstadt Gänserndorf verbunden.

Literatur


  • Schilder, Otto; Deutsch-Wagram Gegenwart und Vergangenheit; 1979 Selbstverlag der Gemeinde

Weblinks


Ort in Niederösterreich

Deutsch-Wagram | Deutsch Wagram

 

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