Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist eine europaweit bedeutende Kulturlandschaft, bestehend aus einigen bedeutenden Bauten sowie Landschaftsparks nach englischem Vorbild in Deutschland .
Das Gartenreich wurde während der Aufklärung durch den Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau gegründet. Es umfasst eine Fläche von 142 km², und liegt entlang der Elbe im Biosphärenreservat Mittelelbe. Seit dem November 2000 gehört es zum UNESCO-Welterbe. Es umfasst die Schlösser und Parks Luisium, Georgium (dort ist die Anhaltische Gemäldegalerie untergebracht), Mosigkau, Großkühnau, Oranienbaum und Wörlitz.
Im Osten des Gartenreiches wurden die Kirchen Oranienbaum (1707-1712), Riesigk (1797-1800), Wörlitz (1804-1809), Vockerode (1810-1812) und Horstdorf (1872) neu- bzw. umgebaut.
Die Kirche in Rehsen (1680,1707) wurde schon vorher errichtet, ebenso die Kirche in Goltewitz (13./14. Jahrhundert), jetzt Ortsteil von Oranienbaum. Goltewitz gehörte ursprünglich nicht zu Anhalt, sondern war sächsisch/preußisch und die Kirche als Filiale der Kirche der Gemeinde Jüdenberg lag damit im Ausland.
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"Dessau-Wörlitzer Gartenreich".
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