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Der unheimliche Mönch ist der 24. deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Der Film, entstanden im Jahre 1965, war der letzte Film der Serie, den die in Berlin ansässige Rialto Film in Schwarzweiß produzierte.

Handlung


Der Tod des alten Schlossherrn von Darkwood zieht ein Erbstreit nach sich: Das Testament benennt Lady Patricia – die Tochter des Schlossherrn – als Erben des Anwesens, in dem sie ein Mädchenpensionat führt, und die Enkelin Gwendolin, die das Vermögen erben soll. Doch Sir Richard, der älteste Sohn des Schlossherrn, testamentarisch enterbt, hat das Testament in seinen Besitz gebracht und fordert, da beim Fehlen eines Testaments die Kinder des Schlossherren zu gleichen Teilen erben würden, von seinem Bruder Sir William, seiner Schwester Lady Patricia, sowie deren Sohn Ronny eine Generalvollmacht, die ihm das gesamte Vermögen zuschreibt, mit Ausnahme von 10% für jeden der Geschwister. Andernfalls werde er das Testament vernichten und keiner der anderen erhält einen Anteil.

Lady Patricia lädt, um den Schutz Gwendolins besorgt, diese zu sich ins Schloss ein. Sie fordert zudem Schutz von Scotland Yard, weil bei Schloss Darkwood eine Erscheinung in Mönchskutte sein Unwesen treibt. Erst nach der Ermordung eines Inspektors in der Nähe des Schlosses sieht Sir John die Ermittlungen als notwendig an, aber es bedarf noch eines Mordes an einem Mädchen, bevor Sir John und Inspektor Bratt die Vernehmung vor Ort durchführen und zusätzliche Polizeibeamte postieren. Dann beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen, wiederholt verschwinden Mädchen, und auch weitere Morde fordern einen schnellen Ermittlungserfolg von Scotland Yard.

Kritiken


Aus Harald Reinls Kriminalkabinett ein neuer Wallace, der es leicht hat, seine Betrachter zu fesseln. Reinl ist ein Spezialist für diese Art. Meisterlich setzt er die vom Meister der Kriminalstory errechneten Spannungselemente in filmische Vorgänge um, entwirft Bildstimmungen, setzt optische Überraschungen ein, bis endlich der Zuschauer sich in allen seinen Vermutungen getäuscht sieht und des Geheimnisses Entüllung erst kurz vor Toresschluss erfährt.

Großartig das Darstelleraufgebot mit Harald Leipnitz, Hartmut Reck an der Spitze, die finsteren undurchsichtigen Typen sind in der Mehrzahl, das macht den Film noch spannender, als er ohnehin schon ist.

Weblinks


Filmtitel Filmtitel 1965 | Schwarzweißfilm Kriminalfilm | Edgar Wallace | Deutscher Film

 

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