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Der Raub der Sabinerinnen ist eine Komödie von Franz und Paul von Schönthan in der es um ein Theaterstück geht, das Gymnasialprofessor Gollwitz als Student geschrieben hat - eine Jugendsünde, wie er es nennt. Der Schmierentheaterdirektor Emanuel Striese, der mit zahlreichen Problemen im Ensemble und auch wirtschaftlich nicht gut gestellt ist, erfährt davon und will es mit seiner Familie uraufführen. Er kann Gollwitz dazu überreden, der allerdings nur unter der Bedingung zustimmt, dass er nicht genannt wird und seine Frau nichts davon erfährt. Natürlich kommt die Gattin vorzeitig aus dem Urlaub zurück und überhaupt läuft alles völlig anders als geplant. Am Ende hat Frau Striese schließlich eine rettende Idee.

Moderne Theaterfassung


Die heutige übliche Theaterfassung wurde von Curt Goetz überarbeitet und mit einem neuen Schluss versehen. Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag Felix Bloch Erben in Berlin.

Verfilmungen


1954 unter Kurt Hoffmann

Die Komödie wurde 1954 verfilmt mit Paul Hörbiger als Professor Gollwitzer und Gustav Knuth als Theaterdirektor Striese und seiner Frau Fita Benkhoff. Die Daten im Einzelnen:

Regie führte Kurt Hoffmann, die Kameraführung war in den Händen von Albert Benitz und die Musik komponierte Ernst Steffan. Das Drehbuch verfassten Emil Burri und Johannes Mario Simmel, die sich nach dem gleichnamigen Theaterstück von Franz und Paul Schönthan richteten.

1936 unter Robert Adolf Stemmle

Bereits zuvor gab es eine Verfilmung von Robert A. Stemmle aus dem Jahre 1936. Die Hauptdarsteller waren Bernhard Wildenhain, Max Gülstorff, Maria Koppenhöfer, Ilse Petri, Hilde Sessak und Trude Hesterberg

Literarisches Werk

 

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