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Der Mann, der lächelte (schwedisch: Mannen som log) ist das vierte Buch aus Henning Mankells Serie über den fiktiven schwedischen Kommissar Kurt Wallander. Es erschien 1994, ein Jahr nach seinem Vorgänger in der Serie, Die weiße Löwin.

Inhalt

Ein Stuhl mitten auf der Landstraße. Auf dem Stuhl eine menschengroße Puppe. Es ist Herbst, und Nebel schlingt sich um die Hügel von Brösarp in Skåne. Der Rechtsanwalt macht eine Vollbremsung und steigt aus seinem Wagen. Das ist das Letzte, das er in seinem Leben tut.

Kommissar Kurt Wallander ist psychisch vollkommen zerstört, nachdem er bei seinem letzten Fall einen Menschen erschossen hat. Seit über einem Jahr ist er krankgeschrieben, sein Leben besteht nur noch aus schwerer Depression, die er mit trügerischen Scheinlösungen wie planlosen Reisen und Alkoholexzessen vergeblich zu überwinden versucht. Einsam wandert er bei Wind und Wetter am Strand von Skagen entlang. Dabei fasst er den Entschluss, seine Laufbahn als Kommissar zu beenden. Er fühlt sich dem Polizeidienst nicht mehr gewachsen. Während einer seiner Spaziergänge am Meer trifft Wallander auf Sten Torstensson, einen alten Bekannten. Der junge Rechtsanwalt bittet ihn um Hilfe. Sein Vater, der als Teilhaber in seiner Anwaltskanzlei arbeitete, verunglückte kürzlich bei Nacht und Nebel tödlich mit dem Auto auf einer einsamen Landstraße. Die Polizei geht von einem Autounfall infolge überhöhter Geschwindigkeit aus und hat das Geschehene bereits ad acta gelegt, doch Torstensson schenkt dieser Version keinen Glauben. Nie fuhr sein Vater schnell, außerdem war er in der Zeit vor seinem Tod extrem aufgewühlt und unruhig. Sten Torstensson ist sich sicher, dass etwas nicht stimmt. Doch Wallander ändert seine Entscheidung nicht. Er ist entschlossen, seinen Beruf aufzugeben.

Am selben Tag, an dem Wallander sein Abschiedsgesuch einreichen will, liest er in der Zeitung vom Tod Sten Torstenssons. Sten wurde ermordet. Wallander verwirft seinen Entschluss und meldet sich wieder zum Dienst. In Laufe der Jagd auf den Mörder trifft er auf ein Dickicht wirtschaftskrimineller Verflechtungen. Dahinter lassen sich die Konturen eines Menschen erahnen, eines eleganten und selbstsicheren Mannes. Ein Mann, der es gewohnt ist zu bestimmen. Ein Mann, der ständig lächelt.

Literarisches Werk | Kriminalliteratur

Mannen som log

 

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