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Der Golem, wie er in die Welt kam ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920. Er gilt als einer der größten Klassiker des Stumm- Horror- Expressionistischen und Deutschen Films.

Handlung


Der Film beschreibt die Erschaffung des Golems durch Rabbi Löw, um das jüdische Ghetto von Prag zu retten. Als das Ghetto gerettet scheint, beginnt der Golem jedoch Amok zu laufen und große Zerstörungen anzurichten. Schließlich entnimmt ihm ein kleines Mädchen den lebensnotwendigen Stern auf der Brust.

Anmerkungen


Der Film wurde nach dem Sagenkreis um den Prager Rabbiner Judah Löw gedreht. Bemerkenswert ist die plastische Filmarchitektur von Hans Poelzig und Kurt Richter im Stil des Expressionismus. Sie trägt maßgeblich zum märchenhaft-romantischen Gesamteindruck des Filmes bei.

Literatur


  • Elfriede Ledig: Paul Wegeners Golem-Filme im Kontext fantastischer Literatur. Grundfragen zur Gattungsproblematik fantastischen Erzählens. Diskurs Film. Bibliothek, Band 1. (Dissertationsschrift.) Schaudig, Bauer & Ledig, München 1989, ISBN 3-926372-51-6
  • Ilona Brennicke, Joe Hembus: Klassiker des deutschen Stummfilms. 1910 - 1930. Citadel-Filmbücher. Goldmann, München 1983, ISBN 3-442-10212-X

Weblinks


Filmtitel | Filmtitel 1920 | Horrorfilm | Stummfilmtitel | Schwarzweißfilm | Deutscher Film

 

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