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Denim, eigentlich serge de Nîmes (frz.= Gewebe aus Nîmes), ist ein sehr robuster Stoff in Köperbindung, aus dem später von Levi Strauss die erste klassische Jeans gemacht wurde.

Traditionell wird für Denim ein Kettköper verwendet, bei dem nur der Kettfaden mit Indigo gefärbt, die Schussfäden jedoch ungefärbt sind. Früher wurden fast ausschließlich Ringspinngarne verwendet, die jedoch wegen der höheren Produktionsgeschwindigkeit immer mehr von Open-End-Garnen ersetzt werden, wobei die Ringgarne noch immer als die feineren gelten. Vor dem Weben werden die Kettfäden mit einer Färbung versehen, d. h., das Garn ist nur von der Oberfläche her, jedoch nicht durchgehend gefärbt. Die Fäden werden entweder im Strang oder aufgefächert nebeneinander gefärbt. Dabei passieren sie mehrfach das Färbebad, um dann immer wieder an der Luft mit Sauerstoff in Kontakt gebracht zu werden. In der Regel geschieht das 5–7 mal. Je häufiger dieser Vorgang stattfindet, um so tiefer ist die Blaufärbung. Das Garn wird jedoch nie komplett durchgefärbt, weshalb man Jeans so gut auswaschen und durch Reibung aufhellen kann.

Nach längerer Lagerung weisen Denim-Artikel oft gelbliche Stellen auf, die nach dem Waschen heller als der Rest des Kleidungsstückes sind. Dies kommt von einer Abbaureaktion des Indigo zu Isatin durch Ozon und nitrose Gase.

Textilgewebe

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