Als Demodulator bezeichnet man die Einrichtung zur Gewinnung der Modulation aus einer Träger-Schwingung. Ein Demodulator demoduliert ein zuvor moduliertes Signal. Der Vorgang wird Demodulation genannt.
Ein Demodulator für Frequenzmodulation befindet sich z.B. in einem UKW-Radio-Empfänger. Dort gewinnt er aus einem hochfrequenten, frequenzmodulierten Signal (87,5-108 MHz) das Audio-Signal.
Je nach Art der Modulation werden verschiedene Verfahren angewandt.
Zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen wird das Signal gleichgerichtet und anschließend an einen RC-Glied zur Unterdrückung hochfrequenter Restschwingungen vorbeigeleitet. (Hüllkurvendemodulation)
Durch Umwandlung der Frequenzabweichung in eine Spannung und anschließende AM-Demodulation können FM-modulierte Signale demoduliert werden. Beispiel: Phasendiskriminator.
Häufig wird die FM-Demodulation durch eine PLL-Schaltung erreicht. Die PLL versucht einen VCO auf die gleiche Frequenz wie das Eingangssignal abzustimmen. Die Regelspannung entspricht dann dem demodulierten Signal.
Bei UKW-Rundfunk folgt anschliesend die Deemphase.
Ein FM-Demodulator kann schmal- oder breitbandig ausgelegt sein. Ein schmalbandiger Demodulator erfasst nur einen Frequenz-Hub von ca. 10kHz, während ein breitbandiger Demodulator (wie im UKW Rundfunk üblich) einen Frequenz-Hub von ca. 150 kHz verarbeiten kann.
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