Unter deficit spending (deutsch Defizit-Ausgaben) versteht man die Situation, dass der Staat sich verschuldet, um durch staatlich vergebene Aufträge verstärkte Nachfrage zu generieren, wodurch insbesondere während Rezessionen die Wirtschaft angekurbelt werden soll. Die entstandenen Schulden sollten idealtypischer Weise in einer Expansions- bzw. in einer Boom-Phase durch Haushaltsüberschüsse wieder ausgeglichen werden. (Antizyklisches Verhalten)
Dieses neukeynesianistische Konzept geht auf Abba P. Lerner zurück, und nicht wie häufig unterstellt auf John Maynard Keynes. Als Keynes als Repräsentant der englischen Schatzkammer 1944 Amerika besuchte, widersprach er vehement Lerners Idee der Belebung der Konjunktur durch Staatsverschuldung.
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"Deficit spending".
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