Die debitel AG ist ein deutsches Telekommunikations-Unternehmen mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen.
Die debitel besitzt eine Reihe von Auslandsgesellschaften in Europa, die etwa ein Drittel des Umsatzes der Mutterfirma erbringen (debitel-Gruppe). Die debitel ist keine reine Mobilfunkfirma, erbringt dort jedoch ihr Hauptgeschäft. Dazu hat sie insbesondere ein Breitband- (DSL) und Festnetzgeschäft (Kennzahl 01018), und ein Internetgeschäft (debitel.net, aus metronet hervorgegangen). Der debitel-Konzern gilt als größte netzunabhängige Telefongesellschaft in Europa.
Trotz hohem Werbeaufkommen für Mobilfunk besitzt sie kein eigenes GSM Mobilfunknetz. Beim Bietverfahren zur Verteilung der UMTS Lizenzen in Deutschland war debitel dabei, stieg aber als einzige Firma frühzeitig aus, als der Preis unwirtschaftliche Höhen annahm. Die Firma nutzte den Liquiditätsvorteil aus, um zahlreiche kleine Firmen aufzukaufen, und sich am Markt als netzübergreifender Diensteanbieter zu positionieren.
Über ihre Tochter dVG (debitel Vetriebs GmbH) betreibt die debitel AG ca. 100 eigene Mobilfunkshops in Deutschland.
Die Swisscom verkaufte ihre Anteile 2004 an den Finanzinvestor Permira. Eine umfangreiche Umstrukturierung, die zu Einschnitten beim Personalbestand sowie zur Aufgabe eines Hotline-Standorts führte wurde Mitte 2005 abgeschlossen.
Seit Juni 2005 hat die debitel AG ihr Angebotsportfolio von ehemals 3 Mobilfunknetzen um das vierte, O2 Germany, erweitert. Ebenso wagt debitel den Vorstoß in die DSL-Vermarktung und steht dem Kunden als Vollsortimenter im Bereich der Telekommunikation mit Produkten aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz sowie Internet zur Verfügung. Im Bereich Internet bietet debitel als erstes Unternehmen einen kombinierten Mobilfunk-DSL-Tarif an und darüberhinaus einen ADSL2 Zugang mit 10 und 16 MBit/s.
Debitel war an der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Jamba! beteiligt. Es wurde im Jahr 2004 an VeriSign verkauft.
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