article

TMOBI.jpg | Tmuk.jpg | T-mobil_center_wien.jpg | HLX B735 D-AHLD T-Mobile.jpg.]] T-Mobile (früher T-Mobil, noch früher DeTeMobil mit dem Markennamen "T-D1") ist die Mobilfunksparte und eine der vier Hauptgesellschaften der Deutschen Telekom AG (DTAG). Der Firmensitz von T-Mobile Deutschland befindet sich gemeinsam mit T-Mobile International auf einem Gelände am Landgrabenweg in Bonn, wo das Hauptgebäude Anfang 2003 durch einen Neubau erheblich erweitert wurde.

Die Mobilfunkgesellschaft ist vor allem mit ihrem in Deutschland flächendeckend verfügbaren C-Netz bekannt geworden, welches am 31. Dezember 2000 abgeschaltet wurde.

Das 1992 inbetriebgenommene D-Netz hat aktuell knapp 30 Millionen Benutzer. T-Mobile ist damit Marktführer im deutschen Markt. Daneben hat der Netzbetreiber noch Beteiligungen im Ausland, die zusammen 57,5 Millionen Kunden haben (Beteiligungen über 51%). T-Mobile ist heute mit 81,9 Millionen Kunden der viertgrößte Mobilfunkbetreiber der Welt. (Stand: 31. Dezember 2005)

Gegenwärtig werden Mobilfunkdienste des Unternehmens außer in Deutschland auch in den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Kroatien, Mazedonien und Polen angeboten.

T-Mobile ist Mitglied der FreeMove Allianz.

Das T-Mobile-Grundstück ist im Besitz der SIM (Stiftungs-Institut Montag), deren Vorstand Carl Richard Montag ist.

Geschäftsfelder


Telematik

Ein neues Geschäftsfeld tut sich für T-Mobile durch die Einführung der LKW-Maut in Deutschland auf. Die Deutsche Telekom AG ist Teilhaber der Betreibergesellschaft Toll Collect. T-Mobile ist vor allem für die GSM-Anbindung der sog. On-Board-Units (OBU) an die Zentrale verantwortlich. Neben dem Betreiberanteil der Maut erhofft man sich zusätzliche Einnahmen durch den Verkauf gesammelter Telematikdaten an die Speditionen (Mehrwertdienste).

UMTS

T-Mobile schaltete am 15. Januar 2004 als erster deutscher Mobilfunkanbieter sein UMTS-Netz für alle Kunden frei.

Internationale Beteiligungen


Übersicht der T-Mobile-Beteiligungen

Unternehmen Umfang Kundenzahl (März 2006) Land
T-Mobile International Bei Beteiligungen über 51 % 87,7 Millionen International
T-Mobile Deutschland 100 % 30,2 Millionen Deutschland
T-Mobile USA 100 % 22,7 Millionen Vereinigte Staaten
T-Mobile UK 100 % 16,3 Millionen Großbritannien
T-Mobile Netherlands 100 % 2,3 Millionen Niederlande
T-Mobile Austria 100 % 2,1 Millionen Österreich
tele.ring 100 % 1,1 Millionen Österreich
T-Mobile Czech Republic 60,8 % 4,6 Millionen Tschechien
T-Mobile Hungary 1 59,53 % 4,2 Millionen Ungarn
T-Mobile Slovensko 2 51 % 2,0 Millionen Slowakei
T-Mobile Hrvatska 3 52 % 1,9 Millionen Kroatien
Mobimak 1 59,53 % 1,1 Millionen Mazedonien
Era GSM 4 49,0 % 8,0 Millionen Polen

1 Anteile liegen bei MATÁV
2 Anteile liegen bei Slovak Telecom
3 Anteile liegen bei T-Hrvatski Telekom
4 Anteile liegen bei PTC

USA: Die Voicestream-Übernahme

Voicestream war einer der ersten GSM-Netzbetreiber in den USA und war durch die Übernahmen der Mobilfunkunternehmen Omnipoint, Powertel, Aerial und Cook von einem regionalen zu einem nationalen Mobilfunk-Anbieter vorgerückt. Voicestream plante, alle zugekauften Mobilfunknetze auf GSM-Technik umzustellen und damit eine fast durchgehende landesweite Erreichbarkeit anzubieten, wie sie in den USA bislang nicht möglich war. Die Verlockung der Deutschen Telekom, sich durch eine Übernahme von Voicestream auf den US-amerikanischen Markt zu etablieren, war besonders unter Berücksichtigung der Voicestream-Pläne sehr groß. Die Übernahme Voicestreams erfolgte schließlich im Jahr 2000. T-Mobile und die Muttergesellschaft Deutsche Telekom waren in diesem Jahr 2002 häufig in den Schlagzeilen, da die erwarteten hohen Umsätze der neuen Gesellschaft T-Mobile USA leider ausblieben.

Zunächst muss festgehalten werden, dass Mobiltelefone in Amerika damals nach einem alten Standard, der vergleichbar war mit dem alten C-Netz in Deutschland, funkten. Während sich in Europa längst der digitale Mobilfunk mit GSM durchgesetzt hatte, setzten die Amerikaner weiterhin auf AMPS (Advanced Mobile Phone Service ), einem Analog-Protokoll, welches ursprünglich vom damaligen amerikanischen Telekom-Monopolisten AT&T standardisiert wurde. Mit AMPS gab es verschiedene Probleme, die bei Handy-Telefonaten in den USA bisweilen für Verärgerung bei den Kunden sorgten. Größter Pferdefuß war, dass im ursprünglichen Protokoll keine Möglichkeit zum Roaming vorgesehen war. Man versuchte zwar, dies in AMPS nachträglich zu etablieren, doch es funktionierte oft nicht.

Zum Verständnis: Während in europäisch gewohnten GSM-Netzen die Rufnummer zur SIM-Karte gehört und mit dem Wechsel der SIM-Karte in ein anderes Telefon auch die Rufnummer mitgenommen wird, musste bei den amerikanischen Mobiltelefonen die Rufnummer immer erst umständlich einprogrammiert werden. Es war bislang für amerikanische Anwender absolut ausgeschlossen, dass man sich mal eben ein neues Mobiltelefon zulegte und durch Einlegen einer Karte auch sofort nutzen konnte. Dienste wie SMS oder Anruferkennung fehlten ganz, da lediglich reine Telefonie unterstützt wurde. Und was Roaming betraf, so war man immer auf das Funknetz des eigenen Anbieters beschränkt, welches nur selten über Stadtgrenzen hinaus ging. Mangelnde Kooperationsfähigkeit der Anbieter erlaubte lange Zeit keine Fremdnutzung eines Mobilfunknetzes durch Kunden anderer Anbieter. Mit dem eigenen Mobiltelefon im ganzen Land erreichbar sein, war in den USA unvorstellbar - außer bei den immens teuren Satellitentelefonen. Erst nach und nach gab es dann vereinzelte Roaming-Kooperationen, die aber gerade mal ein paar Bundesstaaten miteinander verbindet.

T-Mobile hatte bereits viel Erfahrung mit GSM und man hoffte, dass die amerikanischen Kunden in größerer Zahl den Mobilfunk-Provider wechseln würden, wenn man ihnen eine Alternative zum technisch überholten AMPS anbietet. Zu diesem Zweck wurde also das amerikanische Unternehmen Voicestream aufgekauft, das bereits mit dem Aufbau eines landesweiten GSM-Netzes in den USA begonnen hatten (landesweit insofern, als Erreichbarkeit in allen Städten und entlang der Interstate Highways geboten werden sollte). Probleme ergaben sich, als man feststellte, dass die Amerikaner scheinbar mit den Schwächen ihres AMPS zu leben gelernt hatten. Zudem war inzwischen ein technologisch zu GSM vergleichbares System auf Basis von TDMA und CDMA (Code Division Multiple Access) entwickelt worden, das AMPS großflächig ablöste. Zusätzlich gab es außer dem GSM-Netz von T-Mobile USA auch die GSM-Netze von AT&T Wireless und Cingular, welche mittlerweile zusammengehören.

Sträflich vernachlässigt wurde bei allen Marktanalysen aber auch folgender Punkt: Der immense Patriotismus und das damit einhergehende riesige Misstrauen der Amerikaner gegenüber ausländischen Firmen, die ins Land kommen und sich einkaufen. Und mit T-Mobile war ein gewichtiger ausländischer Anbieter gekommen, der außerdem mit GSM, GPRS und dem absehbaren UMTS ganz neue Techniken, Dienste und Möglichkeiten bot. Die technisch an führende Stellen gewohnten Amerikaner gewannen den Eindruck, ein Schüler wolle dem Meister zeigen, was Sache ist - und vergaßen dabei ganz, dass 1. die eigene Mobilfunktechnik tatsächlich veraltet war und 2. der "Schüler" aus Good Old Europe, T-Mobile, keiner mehr war. So kam es natürlich, dass anfangs nur sehr wenige Kunden zu T-Mobile USA wechselten und die erhofften Umsätze ausblieben. Kritiker waren auch hier sofort zur Stelle und verkündeten lautstark, dass der Kaufpreis von 24 Mrd. US-$ ohnehin hoffnungslos überteuert gewesen sei und diese Situation absehbar gewesen wäre. Die Deutsche Telekom könne sich bei einem Gesamtschuldenstand von 60 Mrd. € einen solchen verlustbringenden Geschäftsbereich nicht leisten. Für die Kritiker (insbesondere die eigenen Aktionäre) stand fest, dass T-Mobile USA in den nächsten Jahren defizitär arbeiten würde. Ron Sommer, damaliger Telekom-Chef und weitblickender Verantwortlicher für diesen Zukauf als Einstieg in den amerikanischen Mobilfunkmarkt, musste wegen der teilweise recht harschen Kritik seinen Platz so kurzfristig räumen, dass der Konzern monatelang komissarisch weitergeleitet wurde, bis endgültig ein Nachfolger feststand.

Währenddessen überlegte man, ob und wie man das "Milliardengrab" Voicestream wieder abstoßen könnte. Man hätte sogar einen Käufer gehabt (Vodafone), aber inzwischen gewannen die Amerikaner immer mehr Vertrauen in den ausländischen Anbieter mit seinen neuen wunderbaren Möglichkeiten (wie z. B. landesweite Erreichbarkeit, SMS) und wechselten in immer größeren Mengen ihren Anbieter. So bekam T-Mobile USA im praktisch letzten Moment noch die Kurve und erwirtschaftete einen kleinen Nettogewinn.

Mittlerweile hat sich Ron Sommers damals prophetische Aussage, dass die USA der wachstumsstärkste Markt der T-Mobile-Gruppe werden würde, mehr als bestätigt. Die Übernahme wird inzwischen sogar von den Kritikern als weitsichtiger Erfolg angesehen. Heute ist klar, dass ohne diesen Voicestream-Zukauf der Telekom-Konzern längst nicht diesen hohen Stellenwert auf dem weltweiten Mobilfunkmarkt inne hätte, also nur eine europäische lokale Größe wäre anstatt eines Global Players.

Österreich: T-Mobile Austria

Den Einstieg in den österreichischen Mobilfunkmarkt schaffte T-Mobile durch eine schrittweise Aufstockung ihrer Anteile am Mobilfunkunternehmen max.mobil: Bei der Unternehmensgründung dieser Firma hielt T-Mobile einen 25 % Anteil. 1999 stockte sie auf 81% auf, im Herbst 1999 übernahm sie 10% von Siemens. Mit dem Erwerb des neunprozentigen Anteils des Kronen-Zeitungs Verlags im April 2000 wurde T-Mobile Alleineigentümer von max.mobil. Im Frühjahr 2002 wurde dann auch der Firmen- und Markenname von max.mobil auf T-Mobile Austria umgestellt.

Die tele.ring-Übernahme
Im August 2005 beschloss T-Mobile, den viertgrößten österreichischen Mobilfunk-Netzbetreiber tele.ring für rund 1,3 Milliarden Euro zu kaufen. Damit wird die Kundenzahl auf rund 3,2 Millionen aufgestockt und gleichzeitig der Abstand zum größten österreichischen Netzbetreiber Mobilkom Austria auf rund 200.000 verringert. Nachdem T-Mobile dem kleinen Konkurrenten 3 die Übertragung der tele.ring-UMTS-Frequenzen und von mindestens 1.800 tele.ring-Sendestandorten (von insgesamt 3.700) vertraglich zusicherte, genehmigte die Europäische Kommission die Übernahme in der Hoffnung, 3 könne so zum neuen Preisbrecher aufgebaut werden. Die österreichische Regulierungsbehörde genehmigte ebenfalls, untersagte jedoch die Übertragung der gesamten UMTS-Frequenznutzungsrechte an 3. Eine Hälfte soll vielmehr an den Netzbetreiber One gehen. Die Übernahme von tele.ring durch T-Mobile erfolgte am 28. April 2006.

Unternehmensgeschichte


Die Ursprünge für das Geschäft von T-Mobile liegen in den Autotelefonaktivitäten der Deutschen Bundespost, namentlich den sogenannten B- und C-Netzen, die noch bis 1994 bzw. 2000 in Betrieb waren.

  • 1993 T-Mobile Deutschland startet am 1. Juli 1993 als wirtschaftlich selbstständiges Unternehmen mit 1.200 Mitarbeitern das operative Geschäft (damals unter dem Namen "DeTeMobil Deutsche Telekom Mobilfunk GmbH"). Zum Ende des Jahres verzeichnet das Unternehmen 481.000 Kunden.

  • 1994 T-Mobile verzeichnet Ende des Jahres 1,6 Millionen Kunden im analogen C-Netz und digitalen D1-Netz. Im März geht die erste Kurznachricht (Short Message Service, SMS) über das D1-Netz. Durch Abkommen mit anderen Mobilfunknetzbetreibern auf Basis des GSM-Standards können T-Mobile-Kunden in 21 Staaten mobil telefonieren.

  • 1995 Am 24. April schaltet T-Mobile den millionsten Kunden in sein D1-Netz ein. Im November sind bereits mehr als 1,3 Millionen Teilnehmer im D1-Netz eingebucht, rund 700.000 Kunden telefonieren mit dem analogen C-Tel-Net (C-Netz) von T-Mobile.

  • 1996 Im Mai wird T-Mobile mit fast 2,3 Millionen Kunden Marktführer in Deutschland.

  • 1997 In Februar präsentiert T-Mobile als erster Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland die Prepaid-Karte "Xtra". Ende des Jahres ist das D1-Netz für 98 Prozent der Bevölkerung bzw. in 90 Prozent des Bundesgebietes verfügbar und die Anzahl der D1-Kunden steigt auf über drei Millionen, die des analogen Mobilfunknetzes C-Tel um ca. 500.000.

  • 1998 Ende 1998 telefonieren rund 5,5 Millionen Kunden im T-Mobile-Netz. Neben der 0171 bekommt T-Mobile von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) die 0170 als zusätzliche Vorwahl zugeteilt, um der zunehmenden Kundenzahl gerecht zu werden. Im laufenden Jahr investiert T-Mobile rund eine Milliarde Mark in den Ausbau des D1-Netzes.

  • 1999 Ende des Jahres zählt T-Mobile 9 Millionen Kunden. In Oktober ersteigert T-Mobile zusätzliche Mobilfunkfrequenzen im Bereich von 1800 Megahertz (MHz) und erhöht damit die Kapazität des D1-Netzes.

  • 2000 Am 1. Januar 2000 bündelt die Deutsche Telekom ihre internationalen Mobilfunkaktivitäten in der T-Mobile International AG. Zu der neuen Holding gehören zunächst neben T-Mobile in Deutschland noch die britische One 2 One (jetzt T-Mobile UK), die österreichische max.mobil. (jetzt T-Mobile Austria) sowie die Mehr- und Minderheitsbeteiligungen RadioMobil (jetzt T-Mobile Czech Republic), PTC (Polen) und MTS (Russland). Im März begrüßt T-Mobile den zehnmillionsten Kunden im D1-Netz. Im Juni sind es dann 13 Millionen und im Dezember bereits 19,1 Millionen. In diesem Jahr erweitert das Unternehmen sein Rufnummernspektrum erneut, T-Mobile Kunden sind damit auch unter den Vorwahlen 0160, 0175 und 0151 erreichbar. Im August ersteigert T-Mobile eine UMTS-Lizenz mit drei Frequenzblöcken. Im Juni führt T-Mobile als weltweit erster Betreiber den technischen Netzstart des Datenübertragungsstandards GPRS (General Packet Radio Service) durch. Das analoge C-Tel-Netz wird abgeschaltet.

  • 2001 Als einer der ersten Mobilfunkbetreiber weltweit nimmt T-Mobile in Februar das GPRS-Netz kommerziell in Betrieb. Am 22. Mai 2002 begrüßt T-Mobile den 200. Roaming-Partner. Im Juli übernimmt in Deutschland T-Mobile die Marktführerschaft. Das Unternehmen verzeichnet rund 400.000 Kunden mehr als der größte Mitbewerber. Im Dezember telefonieren rund 23,1 Millionen Kunden im D1-Netz

  • 2002 Im Februar stellt die Mobilfunktochter der deutschen Telekom den Unternehmensnamen um. Die "DeTeMobil Deutsche TelekomMobilNet GmbH" heißt jetzt offiziell "T-Mobile Deutschland GmbH". Im Juli startet T-Mobile ihren Multimedia Messaging Service (MMS).

  • 2003 Im Januar boomt der MMS-Markt. Bis Januar wurden bereits knapp 300.000 MMS-Endgeräte verkauft und rund 1,5 Millionen Bildnachrichten verschickt. Am 26. Mai begrüßt T-Mobile den 25-millionsten Kunden in sein Netz.

  • 2004 Ende des zweiten Quartals 2004 telefonieren bereits 27-Millionen-Kunde im T-Mobile Netz. Im September 2004 zeigt T-Mobile auf der Jugendmesse You 2004 als erster deutscher Netzbetreiber Push to Talk.

  • 2005 Erstmal in der Firmengeschichte kommt es zu Massenentlassungen. Erst wird die Entlassung von 1200 Mitarbeitern alleine in Deutschland geplant, die Zahl kann jedoch auf ca. 800 Mitarbeiter nach zähen Verhandlungen mit Betriebsräten und der Gewerkschaft ver.di reduziert werden. Für besondere Empörung sorgen die Entlassungen in Österreich, dort wird den Mitarbeitern ohne vorherige Ankündigung schlicht der Zugang zum Arbeitsplatz verwehrt. Im März gibt T-Mobile als erster deutscher Netzbetreiber eine Live-Demonstration von HSDPA (High Speed Downlink Packet Access).

  • 2006 Im Mai 2006 ist im gesamten UMTS-Netz von T-Mobile HSDPA verfügbar. Mit der Einführung von EDGE im GSM Netz zur CeBit 2006 ist T-Mobile in Deutschland das einzige GSM Netz mit EDGE und bietet seinen Kunden exklusiv UMTS downlink Geschwindigkeiten im GSM Netz, das nahezu bundesweit verfügbar ist. T-Mobile hofft nicht zu letzt durch die Einführung der beiden Datenturbos einen erhöhten Zuspruch bei den Gästen der FIFA WM 2006 zu finden, damit die für T-Mobile äußerst profitabelen Datenroamer das Netz von T-Mobile der Konkurrenz vorziehen. T-Mobile ist neben anderen europäischen Mobilfunknetzbetreibern wegen angeblich überhöhten Roamingpreisen in die Kritik und ins Visier von EU Kommisarin Viviane Reding geraten (siehe auch http://ec.europa.eu/information_society/activities/roaming/index_en.htm). Frau Reding hat bis jetzt nur Gesprächs- und SMS-Preise im Visier, so dass hier evtl. zukünftig eine Regulierung auf europäischer Ebene vgl. BNetzA droht. Weiterhin prüft die BNetzA derzeit eine Regulierung des Mobilfunkbereiches in Sachen Inter Connections Entgelte. Es wird ein zunehmend verstärkter Druck auf T-Mobile und die anderen deutschen Netzbetreiber in den klassischen Bereichen Telefonie und SMS ausgeübt, da der Markt hier grötenteils gesättigt ist.

Kundenzahl in Deutschland


31.12. Kunden (in Mio.) Marktanteil
19920,06938,4 %
19930,48049,3 %
19940,88550,3 %
19951,46747,2 %
19962,17443,3 %
19973,28242,1 %
19985,48440,5 %
19999,10039,1 %
200019,10039,7 %
200123,08141,0 %
200224,58241,5 %
200326,30040,6 %
200427,51338,6 %
200529,52337,3 %
31.03.200629,80737,0%

T-Mobile als Sponsor


T-Mobile ist Sponsor verschiedener Ereignisse und Sportveranstaltungen, die teilweise auch den Firmennamen tragen, so zum Beispiel der T-Mobile Bundesliga (höchste österreichische Fußballliga), der Fußball-Europameisterschaft 2004 und der FIFA-Weltmeisterschaftsendrunde 2006 in Deutschland oder des T-Mobile-Teams im Radsport.

Seit dem 16. Juli 2002 besteht eine offizielle Lernpartnerschaft zwischen T-Mobile Deutschland und dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn.

Weblinks


Unternehmen (Bonn) | Mobilfunkanbieter | Telekommunikationsunternehmen | Ehemaliger Staatsbetrieb

T-Mobile | T-Mobile | T-Mobile | T-Mobile | T-Mobile | T-Mobile | T-Mobile | T-Mobile Slovensko | T-Mobile | T-Mobile

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "T-Mobile".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld