article

Daunen sind Flaumfedern, die vorwiegend vom Bauch von Enten oder Gänsen gerupft und als leichtes, wärmedämmendes Füllmaterial in Oberbetten, Schlafsäcken und Winterbekleidung verwendet werden. Enthalten sind jedoch nicht nur Daunen, sondern auch Kielfedern um den nötigen Loft (Füll- oder Bauschkraft) zu erhalten. Das optimale Mischverhältnis zwischen Daunen und Kielfedern beträgt etwa 90/10. Mischungen mit höherem Kielfeder-Anteil haben minderwertige Isolationseigenschaften. Weiterer Qualitätsindikator einer Daune ist die Bauschkraft (sogenannte fillpower). Zur Ermittlung dieses Wertes wird die Daune komprimiert und die Ausdehnung einige Zeit nach der Komprimierung festgestellt. Eine hochwertige Daune erreicht eine Bauschkraft von 700-800 cuin. Handelsüblich in guten Schlafsäcken oder Jacken sind 600-700 cuin. Daunen mit weniger als 500 cuin weisen minderwertige Isolationseigenschaften auf.

Kritik


Die Verwendung von Daunen und Federn ist umstritten, da deren Gewinnung oftmals durch nicht artgerechte Haltung und Pflege der Tiere erfolgt. Insbesondere das schmerzhafte, teilweise maschinell vorgenommene Rupfen der Federn an den lebendigen Vögeln lässt die Produktion in kritischem Licht erscheinen.

Diese Kritik ist teilweise berechtigt. Allerdings ist zu beachten, dass die Daune von Tieren, die nicht artgerecht gehalten werden, nur von minderwertiger Qualität ist, wie sie uns aus Fernost als billiges Angebot bei Discountern offeriert wird. Die Bauschkraft und die Isolationseigenschaften sind ebenfalls Minderwertig. Hochwertige Daune wird nur von gesunden Tieren gewonnen. Die beste Daune, die Eiderdaune wird in Handarbeit, nur aus den Nestern der Eiderente gesammelt. Jedoch niemals so viel, dass die Brut der Eiderente gefährdet ist.

Die Brut kann nicht gefährdet werden, da die Eiderdaunen erst nachdem die Brut das Nest verlassen hat aus den Nestern "gepflückt" wird.

Weblinks


Ornithologie | Textilindustrie | Tierschutz

Dun | Down feathers | Lanugo | Untuva | Dons | Dun

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Daune".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld