| Dattelpalmen | ||||||||||||
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| Dattelpalme.jpg | ||||||||||||
| : | Einkeimblättrige (Liliopsida) |
| : | Commelinaähnliche (Commelinidae) |
| : | Palmenartige (Arecales) |
| : | Palmengewächse (Arecaceae) |
| : | Coryphoideae |
| : | Phoeniceae |
Besonders hervorzuheben ist die Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera), die in den afrikanischen und vorderasiatischen Oasen die wichtigste Nutzpflanze in der Oasenwirtschaft darstellt und bis zu 30 m hoch werden kann und nach acht bis zehn Jahren die ersten Früchte trägt. Die Blütezeit der Dattelpalme ist der Februar. Die Ernte der Früchte ist im November/Dezember möglich. Dattelpalmen sind relativ salzverträglich. Edle Dattelpalmen werden vegetativ vermehrt, d.h. sie werden nicht aus den Kernen ausgesät, sondern ausschlagende Seitensprosse werden abgeschnitten und eingepflanzt. Dattelpalmen gehören zur Gattung der Kernblütler.
Die Dattel gehört zu den ersten Früchten, die kultiviert wurden. Erforderlich ist dies aufgrund ihrer Zweihäusigkeit. Ein Baum trägt entweder weibliche Blüten oder männliche Pollen. Wenn der Wind die Bestäubungsfunktion übernehmen soll, dann müssen in einem Dattelpalmenhain in etwa die gleiche Menge fruchttragende weibliche wie fruchtlose männliche Bäume stehen. Sehr früh war den Oasenbewohnern dies ein zu unwirtschaftliches Verhältnis und man ging dazu über, die Pollen mit der Hand in die weiblichen Blüten einzubinden, so dass ein männlicher Baum auf 50 weibliche Bäume kommt. In der Antike wurden Datteln häufig gegen Infektionen und Tumore verabreicht. Jedoch besitzen die heute kultivierten Sorten, die von einer ursprünglich im Irak beheimateten Art abstammen, keine medizinische Bedeutung mehr. Mitte 2005 brachten israelische Wissenschaftler einen mit ungefähr 2000 Jahren ältesten keimfähigen Samen zur Keimung. Ob diese Palme die beschriebenen Heilwirkungen wieder besitzt, konnte noch nicht festgestellt werden.
Die Dattelpalme trägt sehr saftige, zuckerreiche und zum Teil mehlige, dickfleischige Früchte, die sowohl gepresst (Wüstenbrot, Dattelbrot) als auch frisch verzehrt werden können. Die Datteln entwickeln sich hierbei in sogenannten Dolden, die mit zahlreichen drei bis sechs Zentimeter langen, gelblichen bis rotbraunen Früchten an der weiblichen Pflanze herabhängen. Pro weiblichem Baum können bis zu 60 kg Datteln je Saison geerntet werden.
Datteln haben durch ihren hohen Anteil von leicht verdaulichem Zucker und Eiweiß einen sehr hohen Nährwert und sind im allgemeinen wenig belastend für die Verdauung. Des Weiteren haben Datteln hohe Anteile von Vitamin C, Vitamin D, Vitaminen aus der B-Gruppe und sind reich an Calcium und Phosphor.
100 g frischer Datteln enthalten 230 kcal (960 kJ). 100 g getrockneter Datteln haben 270 kcal (1.132 kJ).
Neben der Verwendung als wichtiges Grundnahrungsmittel in den Verbreitungsgebieten kann aus den Datteln Palmwein oder Dattelhonig hergestellt werden. Wie bei Obstsorten unterscheidet man verschiedene Qualitäten an Dattelfrüchten.
Je nach Reife unterscheidet man vier Stufen nach ihren arabischen Bezeichnungen:
Die weltweite Ernte beträgt nach Angaben der Welternährungsorganisation etwa 6.7 Mio t (2004), *.
Die Hauptanbauländer:
Im Dezember 2004 betrug der Preis für eine 500g-Packung in Deutschland zwischen 2,20 und 4,15 Euro.
Die Gattung Phoenix umfasst etwa 17 Arten. Einige Beispiele:
تبلية | Date Palm | Daktilpalmo | Dátil | Taatelipalmu | Datte | תמר מצוי | Phoenix (botanica) | ナツメヤシ | Dadel | Palma daktylowa | Date Palm | Datelj | Dadelpalm | 枣椰树
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