Dark Star ist eine Sciencefiction-Film-Parodie von Regisseur John Carpenter aus dem Jahr 1974 und gleichzeitig eine Hommage an den Film 2001 - Odyssee im Weltraum.
Die Low-Budget-Produktion avancierte zum Kultfilm, was nicht unwesentlich auf die philosophischen Exkurse mit der Bombe Nummer 20 zurückzuführen ist.
Die Dark Star ist seit 20 Jahren unterwegs und zerstört instabile Planeten in nachfolgend zu kolonialisierenden Sonnensystemen. Der Kapitän wurde vor längerer Zeit bei einem Unfall getötet und liegt seitdem auf Eis. Die vier noch lebenden, unrasierten und verwahrlosten Mannschaftsmitglieder sind der Lethargie verfallen und gehen sich nur noch gegenseitig auf die Nerven. In der Beobachtungskuppel sitzen Doolittle und Talby und sinnieren jeweils über die Schönheit von Wellenreiten und Meteoritenschwärmen.
Pinback ist durch einen unglücklichen Zufall auf die Dark Star gekommen, hat sich aber mit der Situation abgefunden, er muss sich nun mit dem widerspenstigen außerirdischen Maskottchen herumplagen, welches die Crew aufgelesen hat, dem „Exoten“, einer Art Strandball mit Füßen (Pinbacks Umschreibung in der deutschen Synchro: „lästiges Hüpfgemüse“).
Boiler macht derbe Späße und spielt gerne mit Waffen herum. Doolittle hat die Stelle des Captains übernommen und dirigiert die Dark Star durch die Leere des Raumes. So könnte es wohl ewig weitergehen, wenn nicht beim Passieren eines Asteroidenfelds der Kommunikationlaser beschädigt worden wäre. Infolgedessen bekommt die sprechende Bombe Nr. 20 den Befehl zur Detonation, obwohl der Abwurfmechanismus zerstört ist, so dass das Schiff in Gefahr ist.
Doolittle zieht seinen Raumanzug über und begibt sich hinaus, um die Bombe auf philosophischem Wege davon zu überzeugen, nicht zu explodieren. Es gelingt ihm, die Bombe von Decartes’ Methodischem Zweifel („Ich denke, also bin ich.“) zu überzeugen. Allerdings gerät Bombe 20 durch den philosophischen Exkurs angeleitet nach einer Bedenkzeit zu dem Schluss, dass sie wohl - gleich dem jüdisch-christlichen Schöpfergott - allein im Universum sei. Sie zitiert die biblische Genesis und explodiert mit den Worten „Es werde Licht!“. Die Dark Star samt Boiler und Pinback werden vom Feuerball vernichtet. Talby und Doolittle, die sich außerhalb des Schiffes befinden, überleben zunächst und erfüllen sich ihre Träume: Talby findet seinen Meteoritenschwarm, welcher ihn in die Weiten des Universums mitnimmt und Doolittle surft mit einem Wrackteil der Dark Star seine letzte große Welle in die Atmosphäre eines Planeten und verglüht.
Der melancholische Titelsong „Benson, Arizona“ im Countrystil wurde von Bill Taylor getextet, von John Carpenter komponiert und John Yager gesungen.
Siehe auch: Odyssee im Weltraum
Bei amerikanischen Versionen ist die Schlafraumszene zensiert. Im Hintergrund hängen Pinups aus dem Magazin Playboy. Diese wurden verschwommen gezeigt, um eine Freigabe für alle Altersstufen ("General Audiences") zu bekommen. In Europa war diese Szene meist unzensiert. Die neue DVD von Atlantis enthält allerdings eine zensierte Version.
Die Director’s Cut-Version ist um einige Minuten kürzer.
Gegen Ende treibt eine Toilettenkabine mit der Bezeichnung "THX 1138" durch den Weltraum; eine Anspielung auf den gleichnamigen ersten Spielfilm von George Lucas.
Filmtitel | Filmtitel 1974Dark Star - Finsterer Stern]] Science-Fiction-Film | Filmkomödie | Filmparodie | Independentfilm
Dark Star (film) | Pimeä tähti | Dark Star | Dark Star | Тёмная звезда (фильм) | Dark Star
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