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Der Begriff Danaergeschenk stammt aus der griechischen Mythologie. Man versteht darunter ein Unheil bringendes Geschenk, so benannt in Anlehnung an das hölzerne Trojanische Pferd, mit dessen Hilfe die Griechen (Danaer) trickreich die Stadt Troja eroberten. Ein Geschenk, das sich für den Empfänger als unheilvoll und schadensstiftend erweist.

Die Bezeichnung ist aus dem Latein ins Deutsche gelangt. Vergil lässt z.B. den Laokoon in der Aeneis (Liber II, Vers 48-49) sagen: "Equo ne credite, Teucri! Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes." ("Traut nicht dem Pferd, Trojer! Was auch immer es ist, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen."). Zur stehenden Redewendung wurde Senecas Ausspruch Danaum fatale munus, (lateinisch: Ein fatales Danaergeschenk).

Griechische Mythologie

 

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