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Daihatsu
 

Daihatsu ist der älteste Kleinwagen-Hersteller in Japan. Die Firma wurde als Hatsudoki Seizo Company 1907 gegründet.

Philosophie


Daihatsu hat sich mit kleinen Autos eine lange Vergangenheit geschaffen und will auch in Zukunft ausschließlichen auf den Bau kleiner Wagen setzen. Daihatsu sieht sich durch die Ausdehnung der Städte und den immer knapper werdenden Platz darin bestätigt. Daihatsu liegt es nahe, Platz zu schaffen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

Logo


Das Daihatsu-Logo zeigt ein stilisiertes „D“ in einer Ellipse.

Geschichte


Daihatsu Midget.jpg Die Gründung der Hatsudoki Seizo Company, aus welcher später Daihatsu wurde, geht auf das Jahr 1907 zurück. Der Name Daihatsu setzt sich aus dem Ort „Osaka-Dai“ und der japanischen Bezeichnung für Motorenwerk („Hatsudoki“) zusammen.

Die Hatsudoki Seizo Company hatte sich zum Ziel gesetzt, Gasmotoren zu entwickeln und zu verkaufen. Die ersten Innovationen kamen der jungen Firma bereits in jenem Dezember mit einem 6-PS-Gasmotor.

1914 entwickelte die Firma einen 20-PS-Gasmotor.

1930 Mittlerweile hat Hatsudoki Seizo Company die Produktion von Gasmotoren zugunsten des Dieselmotors aufgegeben. Die Firma folgt dem Trend der Mobilität und baut ein Dreirad-Nutzfahrzeug mit Benzinmotor, den Typ HA.

Ihm folgt 1933 ein Dreirad-Personenwagen, der Daihatsu GO. Im April 1938 baut Hatsudoki Seizo schließlich das erste Fahrzeug mit vier Rädern. Der kleine Lieferwagen mit der Typenbezeichnung FA.

1939 eröffnet Hatsudoki Seizo ein Werk in Ikeda, in dem noch heute Fahrzeuge hergestellt werden.

Im Jahr 1949 sind die Schäden des 2. Weltkrieges allmählich wieder behoben. Nun werden die Potentiale des neuen Marktes genutzt und Hatsudoki Seizo wagt den Börsengang. Die Produktion schafft in diesem Jahr 7000 Fahrzeuge.

Der erste Personenwagen, den Hatsudoki Seizo nach dem Weltkrieg produziert, wird ab 1951 angeboten. Dies ist wiederum ein 3-Rad Wagen, das Modell BEE mit zwei Zylindern und 1000 ccm. Die Produktion hat sich seit '49 fast verdoppelt. Der ab 1957 produzierte Midget (siehe auch Autorikscha) ist noch heute in Produktion. 1957 entstehen 36.000 Daihatsus.

Im Jahr 1958 beginnt der Bau von Autos in Osaka-Dai, nach dem Ort Daihatsu benannt ist.

Im Oktober 1958 präsentiert Daihatsu ein neues Vierrad-Fahrzeug, den Vesta mit Viertaktmotor und 1000 ccm.

1960 wird in Japan der HiJet lanciert. Die Produktion von Fahrzeugen beziffert sich in diesem Jahr auf 121.000 Fahrzeuge. 1961 eröffnet Daihatsu ein zweites Werk in Ikeda (Ikeda 2).

1963 baut Daihatsu ein weiteres Mal ein kleines Nutzfahrzeug mit dem Namen Compagno Van. Dem folgt im Februar 1964 ein kleiner Personenwagen mit dem Namen Compagno Belurina. In diesem Jahr wurden 170.000 Wagen produziert.

1966 gewinnt zum ersten Mal ein Daihatsu den japanischen Grand-Prix. Dieser Wagen geht sogleich in die Produktion und ist ab November unter dem Namen Fellow erhältlich. Gleichzeitig probt Daihatsu den Elektromotor für Kleinfahrzeuge. Im Dezember wird eine Teststrecke in Betrieb genommen.

1967 wird ein Kollaborationsvertrag mit Toyota unterschrieben. Die Produktion beläuft sich auf 236.000 Fahrzeuge in diesem Jahr.

Im Jahr 1970 mausert sich Daihatsu zum weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen. Der Fellow Max und der elektrische Golfwagen Masters werden vorgestellt.

1973 wird in Kyoto eine neue Produktionsanlage eröffnet. Gleichzeitig führt Daihatsu die Fünftagewoche ein. Produktion in diesem Jahr 388.000 Fahrzeuge. Ein Jahr später wird der Taft, das erste Allradfahrzeug von Daihatsu mit einem Motor von 958 ccm Hubraum vorgestellt.

Den HiJet 550 mit einem 550ccm-Motor stellt Daihatsu 1976 vor. Ebenso den Fellow MAX 550. 1977 wird der Wagen Charade in Japan lanciert. Dieser Wagen wird dort zum Auto des Jahres. In diesem November hat Daihatsu insgesamt den fünfmillionsten Wagen produziert.

1979 gelingt Daihatsu endlich auch im Export der Durchbruch. In Brüssel wird ein für Europa zuständiges Office eingerichtet. Zudem baut Daihatsu in Kobe eigene Verschiffungsanlagen.

1981 gewinnt ein Charade die Rallye Monte Carlo in der Klasse bis 1000 ccm. Ein Jahr später gewinnt Charade auch die Safari Rallye.

1985 hat Daihatsu das zehnmillionste Fahrzeug gebaut.

Beim neunzigjährigen Jubiläum 1997 wird eine neue Firmen- und Produktphilosophie formuliert. Kleine, ressourcenschonende Autos und eine klare ökologische Ausrichtung sollen in Zukunft das Fundament der Geschäftstätigkeit bilden. Seit September 1998 ist Daihatsu ein Tochterunternehmen des Toyota-Konzerns.

Geschichte Daihatsu Deutschland


1979 Walter Hagen & Co. Erhält Generalimporteursvertrag für Daihatsu Pkw in Deutschland und führt als ersten Daihatsu den Charade ein.

1981 Daihatsu Cuore kommt auf den deutschen Markt.

1982 mit dem Daihatsu Charmant folgt ein weiteres Modell.

1983 Walter Hagen importiert den Daihatsu Charade, 2. Ausgabe.

1984 Geländewagen Rocky (in Deutschland früher Wildcat GL).

1985 Cuore, 2. Ausgabe erscheint.

1986 neues Hijet-Modell (Lieferwagen).

1987 Daihatsu Charade, 3. Ausgabe.

1988 Daihatsu Feroza.

1989 die Daihatsu Deutschland GmbH wird gegründet, neuer Firmensitz in Tönisvorst; der Daihatsu Applause erscheint; erstmals 0,5 Prozent Marktanteil.

1990 Cuore, 3. Ausgabe, erscheint.

1991 Daihatsu überspringt die 20.000 Einheiten-Schwelle und lässt erstmals 21.280 Fahrzeuge zu; Einführung der Dreijahresgarantie oder 100.000 Kilometer für alle Daihatsu-Pkw.

1995 die 4. Generation des Cuore erscheint.

1997 der Allrad-SUV Daihatsu Terios wird nach Deutschland importiert.

1998 die Limousine Sirion kommt auf den Markt.

1999 Daihatsu verkauft 16.345 Fahrzeuge in Deutschland; 10 Jahre Daihatsu Deutschland GmbH.

2000 Daihatsu Österreich wird Niederlassund der Daihatsu Deutschland GmbH.

2001 die Kompaktraumlimousine YRV 1.3 und die Limousine Sirion 1.3 erscheinen.

2002 Daihatsu Belgien wird Tochtergesellschaft der Daihatsu Deutschland GmbH; YRV 1.0 kommt auf den Markt; Facelift der Limousine Sirion.

2004 der Compact Roadster Copen wird als Rechtslenker in Deutschland eingeführt.

2005 Die 2. Generation des Sirion kommt auf den deutschen Markt.

2006 der Compact Roadster Copen wird als Linkslenker in Deutschland eingeführt, die 2. Generation des Allrad-SUV Daihatsu Terios kommt auf den Markt.

Beteiligungen


Modelle


Weblinks


  • http://www.daihatsu.de/

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