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Da Jesus und seine Hawara ist eine 1971 erschienene Übertragung des Neuen Testaments ins Wienerische von Wolfgang Teuschl.

Das Buch basiert im Wesentlichen auf dem Markusevangelium, enthält aber auch Auszüge aus den anderen drei Evangelien. Während sich auf den Seiten gerader Zahl die Auszüge aus den Evangelien befinden, ist auf den Seiten ungerader Zahl die wienerische Übersetzung zu lesen.

Das Buch war nach seinem Erscheinen Gegenstand heftiger Kontroversen. Während die Gegner des Buches damit argumentierten, eine Übertragung der heiligen Schrift in Mundart sei pietätslos, argumentierten die Befürworter des Buches, dass durch die Mundart eine gewisse Verfremdung entstehe, die einen neuen und unkomplizierteren Zugang zur Heiligen Schrift ermögliche.

Teuschls Argumentation war, dass Jesus ja selbst hebräischen Dialekt gesprochen habe, und zwar Aramäisch. Des weiteren ist sprachwissenschaftlich von hoher Wahrscheinlichkeit, dass das wienerische Wort „Haberer“ Hawara vom hebräischen „chawerim“ kommt. Andere sehen in "Haberer" das urgermanische Wort *kaper, das den Ziegenbock bezeichnet. Der Brauch des Haberfeldtreibens (aus kaper>haber) in Bayern und dem Nordwesten Österreichs könnte die Bildung dieses Begriffs ausgelöst haben. Burschen, die bei Haberfeldtreiben mitwirkten, bezeichneten sich als "Haberer".

Bibelübersetzung | Österreichische Sprache

 

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