Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts mit der Zielsetzung, die grundlegende Funktionsweise der Krebs-Entstehung zu erforschen und daraus neue Wege in der Krebsprävention, Diagnostik und Therapie zu entwickeln. Es ist der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Großforschungseinrichtungen angeschlossen und Mitglied in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Eine andere, oft verwendete, Bezeichnung für Krebs ist das Wort Tumor.
Krebsinformationsdienst, Informationsdienst Krebsschmerz und das Heidelberger Life-Science Lab sind weitere Angebote des DKFZ für die Öffentlichkeit.
Als überregionale Großforschungseinrichtung wird das DKFZ von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-Württemberg finanziert. Aufgrund der Organisation als Stiftung des Öffentlichen Rechts sind seine Organe das Kuratorium (mit Vorstand), das wissenschaftliche Komitee und der wissenschaftliche Rat. Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand ist seit 2004 Otmar Wiestler, Administrativ-Kaufmännischer Vorstand seit 1996 Josef Puchta.
Zentrale Dienste sind für alle Einrichtungen die Zentralbibliothek, die Zentrale Datenverarbeitung, Tierlabore, die Mikrobiologische Diagnostik und die Bioinformatik Dienste (HUSAR). Als Serviceeinheiten gibt es die Zentrale Spektroskopie, Proteinanalytik, Peptidsyntheseeinheit, die Oligonukleotidsynthese und die DNA-Sequenzierung, die Analytische Mikroskopie und Mikroinjektion, die Biostatistik, den Transgen-Service und die Chemical Biology Core Facility.
Drei Kollaborationszentren der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) unterstützen diese bei Tabakkontrolle, Nuklearmedizin und der Erforschung des Humanpapillomvirus.
So genannte Nachwuchsgruppen forschen unter anderem in den Bereichen
Die kostenlose Publikums-Zeitschrift des DKFZ heißt einblick. Seine Gebäude im Uni-Campus von Heidelberg werden 38 Jahre nach dem Erstbezug von 2006 bis 2012 grundlegend renoviert (Geschätzte Kosten 100 Mio. Euro).
Auch Auskünfte in türkischer Sprache können bei Nachfrage vermittelt werden.
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