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Die DIN 276 des Deutsches Institut für Normung e. V. regelt die Kostenermittlung im Hochbau.

Diese Norm gilt für die Ermittlung und die Gliederung von Kosten im Hochbau. Sie erfaßt die Kosten für Maßnahmen zur Herstellung, zum Umbau und zur Modernisierung der Bauwerke sowie die damit zusammenhängenden Aufwendungen (Investitionskosten)... (Auzug DIN 276, 1993)

Eine ältere Fassung der DIN 276 aus dem Jahr 1981 wird gemäß HOAI zur Honorarermittlung (genauer gesagt zur Ermittelung der anrechenbaren Kosten) genutzt.

Im wesentlichen werden in der DIN 276 1993-06 verschiedenen Arten der Kostenermittlung und die Kostengliederung festgelegt. Sie unterscheidet mit zunehmender Genauigkeit in die Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag und nach Abschluss der Bauaufgabe in die Kostenfeststellung.

Gliederung


Zusammenhängende Kosten werden in Kostengruppen gegliedert. In der 1. Ebene der Kostengliederung werden die Gesamtkosten in folgende sieben Kostengruppen, auch hunderter Kosten genannt, gegliedert:

100 Grundstück
200 Herrichten und Erschließen
300 Bauwerk ? Baukonstruktionen
400 Bauwerk ? Technische Anlagen
500 Außenanlagen
600 Ausstattung und Kunstwerke
700 Baunebenkosten

Für die genauere Kostenermittlung werden Kosten in die 2. Ebene, noch genauer in die 3. Ebene aufgeschlüsselt.
Auszug 300er Kosten:

360 Dächer (2.Ebene)

361 Dachkonstruktionen (3.Ebene)
362 Dachfenster, Dachöffnungen
363 Dachbeläge
364 Dachbekleidungen
369 Dächer, sonstiges

Die Nummerierung ist nicht fortlaufend, sondern weist Lücken auf.

Literatur


  • Klaus D. Siemon: "Baukostenplanung für Architekten", Vieweg 2005 (3. Aufl.), ISBN 3528116714
  • Peter J. Fröhlich: "Hochbaukosten - Flächen - Rauminhalte", Vieweg 2006 (13. Aufl.), ISBN 3834800708

Weblinks


Privates Baurecht | Wertermittlung | Normung (Bauwesen) | DIN

 

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