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DEL 2005/06
Deutscher Meister 2006 Eisbären Berlin
Absteiger Kassel Huskies
Aufstiegskandidat Straubing Tigers

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) startete am 8. September 2005 in ihre 12. Saison. Die letzten Vorrundenspiele fanden am 12. März 2006 statt.

Teilnehmende Vereine


(sortiert nach den Orten)

Eigentlich standen nach den Play-Downs der vorherigen Saison die Kassel Huskies als Absteiger fest. Jedoch entzog die DEL-Gesellschafterversammlung den Grizzly Adams Wolfsburg die Lizenz wegen einer zu kleinen und maroden Halle, die Huskies rückten für sie nach.

Vorrunde


Die Vorrunde wurde als Doppelrunde ausgespielt, so dass jeder gegen jeden vier Partien austrug.

Unterbrechungen des Spielbetriebs

Ende der Vorrunde

Club Sp S N Tore Punkte
1. Eisbären Berlin (M) 52 34 18 181:142 100
2. ERC Ingolstadt 52 33 19 162:120 98
3. DEG Metro Stars 52 30 22 171:143 93
4. Nürnberg Ice Tigers 52 28 24 137:120 91
5. Kölner Haie 52 30 22 185:143 89
6. Hamburg Freezers 52 29 23 144:145 85
7. Hannover Scorpions 52 28 24 158:150 84
8. Krefeld Pinguine 52 28 24 173:169 79
9. Frankfurt Lions 52 23 29 124:137 70
10. Adler Mannheim 52 23 29 148:155 68
11. Iserlohn Roosters 52 21 31 166:178 65
12. Augsburger Panther 52 20 32 139:184 61
13. Kassel Huskies 52 20 32 137:179 58
14. EV Duisburg "Die Füchse" (N) 52 17 35 131:191 51

Am 12. März 2006, standen sowohl die Play-off-, als auch die Play-down-Spiele fest: Die ersten 8 der obigen Tabelle spielten um die Meisterschaft, die letzten beiden gegen den Abstieg.

Play-Offs


Viertelfinale

Im Viertelfinale (Modus: "best of seven") kam es ab dem 15. März 2006 zu folgenden Begegnungen (in eckigen Klammern: Siege der Teams gegeneinander während der Hauptrunde):

Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 4:1(2:4; 6:1; 5:4; 5:2; 4:1 ) *
ERC Ingolstadt - Hannover Scorpions 3:4(3:2; 1:2; 6:2; 2:3; 5:0 ; 1:5 ; 3:5) *
DEG Metro Stars - Hamburg Freezers 4:2 (3:2 n.V.; 2:4; 4:1; 2:3; 4:3 n.V.; 4:2 ) *
Nürnberg Ice Tigers - Kölner Haie 0:4(3:4; 0:4; 3:4 n.V.; 2:6) *

Damit hatten sich die Kölner Haie, die Eisbären Berlin, die DEG Metro Stars und die Hannover Scorpions für das Halbfinale qualifiziert.

Halbfinale

Im Halbfinale (Modus: "best of five") kam es ab dem 30. März 2006 zu folgenden Begegnungen (in eckigen Klammern: Siege der Teams gegeneinander während der Hauptrunde):

Eisbären Berlin - Hannover Scorpions3:0 (4:3 n.V.;3:2;5:3) *
DEG Metro Stars - Kölner Haie3:2(3:2;3:5;6:1;4:5 n.V.;5:3 ) *

Damit hatten sich die Eisbären Berlin und die DEG Metro Stars für das Finale qualifiziert.

Finale

Im Finale (Modus: "best of five") kam es ab dem 13. April 2006 zu folgender Begegnung (in eckigen Klammern: Siege der Teams gegeneinander während der Hauptrunde):

Eisbären Berlin - DEG Metro Stars3:0 (6:1; 2:0 ; 6:2 ) *

Die Eisbären Berlin sind Deutscher Meister 2006 und feierten ihren zweiten gesamtdeutschen Titelgewinn nach 2005.

Play-Downs


Die beiden Tabellenletzten traten ab dem 15. März 2006 (Modus: "best of seven") gegeneinander an (in den eckigen Klammern: Siege der Teams gegeneinander während der Saison):

Kassel Huskies - EV Duisburg 1:4 (3:6; 4:5 n.V.; 3:2; 2:5; 3:4) *

Damit standen die Kassel Huskies - wie schon im Vorjahr - als sportlicher Absteiger fest.

Überraschungen


  • Mit einem der höchsten Etats der Liga verpasste der amtierende Vizemeister die Adler Mannheim dennoch die Play-offs.
  • Ebenso konnte sich der Deutsche Meister des Jahres 2004 und Vorjahres-Hauptrundensieger Frankfurt Lions nicht für die Play-offs qualifizieren.
  • Die DEG Metro Stars erreichten den dritten Platz und wurden Vizemeister, nachdem sie im letzten Jahr mit dem zehnten Platz die Play-offs verpassten.
  • Der außerordentlich gute Start in die Saison der Hannover Scorpions und die damit verbundene Tabellenführung am Anfang der Saison sowie das Erreichen des Halbfinale der Play-offs.
  • Der langzeitige Tabellenführer und sehr dominierende ERC Ingolstadt scheiterte im Viertelfinale der Play-offs.
  • Der Meister Eisbären Berlin verliert nur ein Spiel in den Play-offs.
  • Meistertorwart Tomas Pöpperle ist einer von nur sieben Torhütern, denen ein Shutout in den Play-offs gelang.

Beste Spieler der Hauptrunde


Deutscher Meister 2005/06: Eisbären Berlin


Deutscher Eishockeymeister 2006 Eisbären Berlin auf dem Balkon des Roten Rathauses.jpg
Tor: Tómas Pöpperle, Daniar Dshunussow, Youri Ziffzer, Sebastian Stefaniszin
Verteidigung: Deron Quint, Thorsten Fischer, Robert Leask, Frank Hördler, René Kramer, Tobias Draxinger, Drake Berehowsky, Derrick Walser, Micky DuPont, Jens Baxmann, Norman Martens
Angriff:Patrick Jarrett, Sven Felski, Richard Mueller, Stefan Ustorf, Mark Beaufait, Denis Pederson, Kelly Fairchild, Jonathan Lehun, André Rankel, Florian Busch, Steve Walker, Sean Fischer, Alexander Weiß, Marcel Müller, Christoph Gawlik, Constantin Braun
Trainer:Pierre Gilbert Pagé, Hartmut Nickel (Co-Trainer)

Eishockeyliga (Deutschland) | Sportveranstaltung 2005 | Sportveranstaltung 2006

 

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